«So lange ich laufen kann» Jedrzej Kasperczyk will den Saale-Bulls noch lange treu bleiben - Am Freitag kommt Preußen Berlin zum Punktspiel
HALLE/MZ. Spaß zumindest haben sie, die Saale-Bulls. Auch und vor allem im Training. Da werden zum Schluss mal wieder Penalty geschossen und, wie das im Eishockey nun mal so ist, am Ende gewinnt meistens der Torwart. Stellvertretend für den Unglücksschützen muss der Rest der Mannschaft ein paar Liegestütze auf dem kalten Eis machen. Mitten drin Kapitän Jedrzej Kasperczyk, der es doch mit seinen 41 und einem halben Jahr so langsam mal etwas ruhiger angehen könnte. "Ach, mir macht's Spaß hier. Zu Hause vor dem Fernseher zu sitzen, darauf habe ich noch keinen Bock", sagt der gebürtige Pole, der nun das fünfte Jahr in Halle ist und bislang seine beste Saison überhaupt spielt. "Der Verein hat mir gesagt, dass sie mich brauchen. Da mache ich halt weiter, so lange ich laufen kann und so lange ich von schweren Verletzungen verschont bleibe."
Wenn der Körper mitspielt, könnte Kasperczyk tatsächlich noch sechs Jahre lang das Trikot mit der Nummer 7 für die Saale-Bulls tragen. Dann wäre Töchterchen Olivia 18 Jahre alt, und dann wäre die Zeit reif, zusammen mit seiner Frau Alexandra nach Polen zurückzukehren. Dort gibt es in der Nähe seines Geburtsortes Katowice schon den Gasthof Kasperczyk mit einer kleinen Pension. "Im Moment wird beides von meinen Eltern bewirtschaftet, aber wir müssen ihnen ja irgendwann mal die schwere Arbeit abnehmen", freut sich der Saale-Bulls-Kapitän doch schon auf sein Leben nach dem Eishockey - den Sport, den er liebt, und in dem er so ziemlich alles erlebt hat.
Im Oktober 1989 kehrte er zusammen mit drei Freunden seinem Heimatland den Rücken. Zwar gab's in Polen damals schon Drei-Tages-Visa für Westreisen, aber, so sagt Kasperczyk, "eigentlich bin ich abgehauen. Wir sind einfach in Deutschland geblieben." Für den damaligen Bundesligisten Iserlohn war er eine willkommene Verstärkung. Dort hat er auch seine Alexandra kennen gelernt, die ihm auf auf allen weiteren Stationen, unter anderem zum DEL-Team nach Kassel, gefolgt ist. Geblieben ist sie dann in Dresden, wo sie Arbeit in einem Hotel fand. "Es gehört nun mal zum Sport dazu, dass man längere Zeit von seiner Familie getrennt lebt. Aber es gibt ja das Handy und außerdem meinen Jagdhund Spyke, der mich in Halle auf Trab hält." Und seine Saale-Bulls, mit denen er am Freitag im vierten Saisonspiel den vierten Sieg gegen Preußen Berlin einfahren will.
Die Saale Bulls des ESC Halle 04 e.V., die Agentur für Arbeit Halle und die ARGE SGB II Halle GmbH spielen jetzt in einer Liga! Am 12. November 2009 unterzeichneten die Partner eine Kooperationsvereinbarung, mit der sie gemeinsam soziale und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich für Perspektiven am Arbeitsund Ausbildungsmarkt in der Region Halle stark machen wollen.
„Sport als Brücke zur Integration in Ausbildung und Arbeit“ lautet das Motto und zielt auf zwei große Bereiche ab. Zum einen wollen die Kooperationspartner die Jugendlichen auf ihrem Weg der beruflichen Orientierung und Ausbildungsplatzsuche hin zu verantwortungsvoller Lebensplanung unterstützen. Auf der anderen Seite sollen auch die Unternehmen erkennen, nur wer selbst ausbildet, sichert den eigenen Fachkräftebedarf und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um der demographischen Entwicklung zu begegnen.
Den ersten Aufschlag des Projektes wird es am 13. November 2009 geben. Beim nächsten Punktspiel der Saale Bulls sind die Agentur für Arbeit Halle und die ARGE SGB II Halle GmbH mit einem großen Informationsstand vor Ort und beraten rund um das Ausbildungsplatzsuche. Interessierte Jugendliche, die in den nächsten Jahren die Schule beenden und auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, können sich vor dem Spiel, während der Pausen und nach dem Spiel bei den Beratern informieren und umfassend beraten lassen.
Die Serien halten an: Auch im 16.Heimspiel in Folge verließen die Saale Bulls das eisige Oval als Sieger und gewannen auch ihr insgesamt viertes Spiel an einem „Freitag den 13.“. Durch einem souveränen 6:0-Erfolg über die ECC Preussen Juniors aus Berlin bleibt der ESC Halle 04 e.V. in der Punktrunde der Regionalliga Ost damit weiterhin punktverlustfrei. Jeweils 2 Treffer pro Drittel sorgten dafür, dass am „Freitag den 13.“ der bislang 13. „Zu-Null-Erfolg“ am Gimritzer Damm im Protokoll stand: Im ersten Spielabschnitt sorgte Tomas Burian mit zwei Überzahltreffern für die 2:0-Drittelführung, die dann durch jeweils zwei Doppelschläge [Schubert & Fadrny (23.Minute) sowie Wunderlich (57.) und Rusch (60.)] zum 6:0-Endstand führten. Mit diesem Erfolgserlebnis im Hinterkopf kann sich die Mannschaft nun auf nächsten Freitag (20.11., 20 Uhr) vorbereiten, wenn es zum ersten „Gipfeltreffen“ in der heimischen EissportHalle in dieser Saison gegen die Blue Lions aus Leipzig kommt.
Stark sein für die Ausbildung Saale Bulls, Agentur für Arbeit und Arge Halle kooperieren
Den „Sport als Brücke nutzen“ möchten die Agentur für Arbeit und die Arge Halle, um Jugendliche besser auf eine Erstausbildung vorzubereiten. Denn, so Agentur-Chefin Sabine Edner, „kein Jugendlicher darf uns verloren gehen, sonst sind die Fachkräftebedarfe in der Region nicht zu decken“. Neben einer vertieften Berufsorientierung ab der 7. Klasse will man jetzt auch neue Partner in die Arbeit einbeziehen. Zum Beispiel aus dem Sport. Der ESC Halle 04 unterschrieb deshalb am vergangenen Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung mit der Arge und der Arbeitsagentur. Junge und erfolgreiche Sportler sollen so gewonnen werden, den Schülern als Vorbild zu dienen und deren Bewusstsein in Richtung einer verantwortungsvollen Lebensplanung zu lenken. Fleiß, Engagement, Einsatz - diese Punkte möchte Andreas Haschke bei seinen Stars von den Saale Bulls (die Männermannschaft spielt in der 4. deutschen Liga und lockt jedes Mal mehr als 1 000 Zuschauer in die Eissporthalle) herausstellen. „Aber auch unseren ca. 400 Mitgliedern in unserem Nachwuchsverein ESV Halle kann eine zeitige Berufsorientierung besser helfen“, so Haschke. Konkret gestartet ist die gemeinsame Arbeit schon am vergangenen Freitag. Beim Spiel der Bulls gegen ECC Preussen Juniors Berlin waren Arge und Agentur mit Informationsständen vor Ort, um ihre Angebotee vorzustellen und ausführlich zu beraten - die Jugendlichen und auch ihre Eltern. „So locken wir die jungen Leute vielleicht eher hinter dem Ofen hervor“, hofft Sylvia Tempel, eine der Geschäftsführerinnen der halleschen Arge SGB II. Denn sie weiß auch, dass die Einladungen von Agentur und Arge bei den Jugendlichen nicht so gut ankommen. Als nächster Schritt ist ein Imagefilm geplant, der gemeinsam mit den Saale Bulls gedreht werden soll. Auch noch in diesem Jahr soll die Bandenwerbung von Agentur und Arge in der Eissporthalle installiert werden und eine regelmäßige Info-Ecke soll es nicht nur bei den Spielen der Bulls geben. Für 2010 will man die Eishockeyspieler außerdem in solche Aktivitäten einbinden wie den Talk im BIZ, die Nacht der Berufe oder die Ausbildungsbörsen.
Der ESC Halle 04 e.V. ist hocherfreut, bekannt geben zu können, dass mit SM-Design einer der sicherlich bekanntesten Sponsoren der Saale Bulls sein Engagement verlängert hat.
Nicht nur seit der vergangenen Spielzeit Haupt-Trikotsponsor der Bulls, sorgt SM-Design auch immer wieder für textile Neuigkeiten im Bereich der Fanartikel.
Der Hauptschwerpunkt der angebotenen Dienstleistungen des Teams um Steffen Macha liegt allerdings im Bereich des Fahrzeugdesigns. Kaum ein Firmenauto in Halle, welches sich seine Beschriftung nicht von SM-Design hat anfertigen lassen. Doch auch eine Nummer größer stellt keine Probleme dar: Selbst die Lokomotive im Hafen Halle wurden bereits von SM-Design optisch aufgewertet.
Lassen Sie sich am besten selbst von der Vielfalt der Tätigkeiten überzeugen und besuchen Sie für eine Informations-/Beratungsgespräch den Firmensitz in der Delitzscher Strasse oder schauen Sie im Internet unter http://www.s-m-design.de nach.
Der ESC Halle 04 e.V. bedankt sich für das bisher entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine weitere längerfristige Zusammenarbeit.
SM-Design Inh.Steffen Macha Delitzscher Straße 61a 06112 Halle
Halbes Dutzend für Preussen ESC Saale Bulls gewinnen 6:0 gegen Berlin - Rusch mit zwei Treffern
Mit einem in dieser Höhe noch zu niedrigen 6:0 (2:0, 2:0, 2:0) über die Preussen juniors Berlin gewannen die ESC Saale Bulls am Freitag auch ihr viertes Saison-Punktspiel in der Eishockey-Regionalliga. Die Tore vor etwa 500 Zuschauern in der Eissporthalle schossen Rusch (2), Schubert, Burian, Fadrny und Wunderlich. Hruby vergab dagegen seine Chancen.
Volles Haus beim Spiel des Jahres Die Saale-Bulls und der Erzrivale Leipzig sind die mit Abstand stärksten Teams der neuen Regionalliga
HALLE/MZ. Es wird eng in der Eissporthalle und davor auf den Parkplätzen. Die Saale-Bulls erwarten am Freitag ab 20 Uhr die Blue Lions aus Leipzig zum ersten Derby in dieser Saison. "Wir rechnen damit, dass der Rekord aus der letzten Saison mit 3 600 Zuschauern geknackt wird. Ich bin mir sicher, dass auch die angekündigten 400 Fans aus Leipzig für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen werden", freut sich Saale-Bulls-Präsident Daniel Mischner, obwohl es sich diesmal nur um ein Spiel in der Pokalrunde handelt. Die beiden Heimspiele in der noch jungen Regionalliga-Saison, in der sich beide Teams als die mit Abstand spielstärksten herausgestellt haben, stehen erst im Januar und Februar im Terminkalender.
Die Saale-Bulls erleben derzeit einen goldenen Herbst. Sportlich läuft's mit vier Siegen in bisher vier Meisterschaftsspielen und auch wirtschaftlich hat sich bislang der Rückzug von der 3. Liga in die Regionalliga Ost gelohnt. "Wir liegen mit rund 700 Zuschauern im Schnitt sogar über den Werten des Vorjahres. Die Fans haben die neue Liga mit den attraktiven Gegnern aus der Nachbarschaft angenommen", strahlt Mischner und spricht von "Glücksmomenten". Auch, weil schon vor dem ersten großen Zahltag wirtschaftlich die Rechnung mit dem unveränderten Saisonetat von 750 000 Euro aufgeht. Mischner: "Es ist sogar noch Geld da für die Verpflichtung eines weiteren Spielers, der schon in den nächsten Tagen kommen könnte."
Das Präsidium der Saale-Bulls will damit auch rechtzeitig dafür sorgen, dass der goldene Herbst noch recht lange anhält. Denn die Gefahr liegt auf der Hand, dass sich vorschnell alles auf die noch folgenden vier Duelle mit Gegner aus Leipzig konzentriert. "Vorsicht, alle anderen Spiele sind keine Selbstläufer. Wir müssen jeden Gegner hundertprozentig ernst nehmen", warnt Mischner. Kapitän Jedrzej Kasperczyk hatte schon die unerwartete Pokalpleite vor drei Wochen in Braunlage "als Warnschuss vor den Bug" ausgemacht. Trainer Jiri Otoupalik sagte sogar nach dem deutlichen 6:0 gegen Preußen Berlin am letzten Freitag möglichem Schlendrian und Selbstzufriedenheit den Kampf an. "Das hatte nur streckenweise etwas mit attraktivem Eishockey zu tun."
Das wird am Freitag gegen Leipzig erwartet. "Ich gehe von einem Duell auf Augenhöhe aus und tippe auf einen knappen Sieg für uns", sagt Mischner. Am Freitag wird definitiv eine lange Serie beendet. Entweder die der Leipziger, die in ihren Pflichtspielen in dieser Saison noch ungeschlagen sind oder die seit 16 Heimspielen anhaltende Siegesserie der Saale-Bulls. Die begann übrigens am 30. Januar - mit einem 5:0 gegen Leipzig.
Am Freitag (20.00 Uhr) werden wieder die besten Eishockeyteams in unserer Gegend ihre Schläger kreuzen und damit die Eissporthalle von Halle zum Kochen bringen: Saale Bulls gegen Blue Lions lautet die anstehende Paarung im Regionalligapokal. In jenem Wettbewerb spielen vier Vereine in einer Gruppe, um schließlich „überkreuz“ mit einer anderen Vierergruppe den Cupsieger zu ermitteln. Doch Modus und Tabelle sind pillepalle, wenn Halle und Leipzig aufeinander treffen. Denn die Cracks wollen das Prestigespiel stets gewinnen und nebenbei die Zuschauer (und Zuhörer im internetten Sportradio von LEIPZIG FERNSEHEN) gut unterhalten.
Im Mitteldeutschen Derby in der Eissporthalle in Halle (Saale) haben sich die Saalebulls und die Blue Lions aus Leipzig am Freitagabend nach Penalty-Schießen mit 2:3 getrennt. Die Leipziger sind damit weiter ungeschlagen und haben damit beste Chance die Pokalgruppenphase auf den Gruppensieg.
Bereits nach anderthalb Minuten gingen die Gastgeber aber erstmals in Führung. Martin Miklik schoss das 1:0 für die Hallenser. In der 9. Minute gelang den Leipzigern dann der Ausgleich. Auf beiden Seiten folgten gute Chancen. Alexander Rusch holte in der 23. Minute für die Saalebulls wieder die Führung heraus.
Im zweiten Drittel gab es dann eine unschöne Szene. Jedrzej Kasperczyk wurde verletzt, musste von Eis getragen werden. Wegen der Blutspur musste das Spiel unterbrochen und das Eis aufbereitet werden. Die Zeit nutzen die restlichen Spieler für Auseinandersetzungen und Schlägereien untereinander, zwei Hallenser wurden verletzt. Und auch unter den Fans rumort es. Eishockey wurde aber auch noch nebenbei gespielt, die Leipziger holten den Ausgleich. Im letzten Drittel passierte dann nicht mehr viel. Es bleibt beim 2:2 Endstand. Die Entscheidung brachte deshalb das Penalty-Schießen.
Saalebulls verlieren nach Penalty-Schießen In der turbulenten und hart umkämpften Begegnung behalten die Gäste am Ende knapp die Oberhand
Die Saale-Bulls haben am Freitagabend das Eishockey-Pokalderby gegen die Blue Lions Leipzig mit 2:3 nach Penalty-Schießen verloren. Vor 2 199 Zuschauern war Halle durch Miklik nach 1:30 Minuten in Führung gegangen. Die Gäste schafften in der 9. Minute das 1:1. Rusch erzielte für die Saale-Bulls das 2:1 (23.), doch Leipzig glich erneut aus.
Am Freitag war es wieder soweit – das „Autohaus Fritz“ präsentierte mit seinen Marken Chrysler, Doge und Jeep nicht nur zahlreiche Fahrzeuge auf dem Eis, sondern auch das mitteldeutsche Derby zwischen den Saale Bulls und Blue Lions aus Leipzig, welches die Messestädter nach einer denkwürdigen Partie am Ende etwas glücklich mit 3:2 n.P. für sich entscheiden konnten.
Vor Spielbeginn standen jedoch zuerst die „Sterne des Sports“ auf dem Plan, eine jährlich von der Volksbank verliehenen Auszeichnung für Sportvereine und deren soziales Engagement. Unter den Augen zahlreicher hochrangiger Sportfunktionäre und Politiker ging der 1.Platz (1000 Euro) an den SV Halle e.V. für dessen Projekt „Förderung des Sportes“ für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien zur Integration in das Vereinsleben. Auf den Plätzen zwei (500 Euro) und drei (250 Euro) folgten das Projekt Nachwuchsfußballcamp des HFC e.V. sowie die Initiative Mitteldeutschland bewegt von ran e.V. Der ESC Halle 04 e.V. gratuliert den ausgezeichneten Vereinen und wünscht vor allem dem SV Halle e.V. viel Glück bei dem Ausscheid „Sterne des Sports“ auf Landesebene am 02.12. in Magdeburg, für welchen er sich mit dem ersten Platz qualifiziert hat. Seinem Verein ebenfalls die Daumen drücken wird sicherlich Schwimm-Doppelweltmeister und langjähriger bekennender Saale Bulls–Fan Paul Biedermann, welcher vor dem Spiel für seine sportlichen Leistungen seitens des ESC Halle 04 e.V. nicht nur mit einem eigens für ihn angefertigten Trikot beschenkt wurde, sondern ab sofort auch Ehrenkapitän der Saale Bulls ist. Dass er auch das gefrorene Element beherrscht, bewies Biedermann umgehend, als er vom Mittelpunkt den Puck direkt im Tor versenken konnte.
Nach einer von Pyrotechnik begleiteten Mannschaftsvorstellung der Saale Bulls begann dann das Spiel vor rund 3.200 anwesenden Zuschauern, von denen zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen konnte, dass sie einer denkwürdigen und langen Partie beiwohnen werden.
Bereits nach dreizehn gespielten Sekunden schickte Hauptschiedsrichter Morlock den ersten Leipziger auf die Strafbank. Die sich dadurch ergebene Überzahl nutze Martin Miklik mit einem Rückhandschuß zur 1:0-Führung, welche jedoch sieben Minuten später durch Jens Müller wieder egalisiert wurde. Für den ersten Aufreger des Abends sorgte in der 14.Spielminute Jan Fadrny, als er und der Leipziger Michael Henk das erste Mal aneinander gerieten – ein erster Hinweis darauf, was im Laufe des Abends noch geschehen würde. Da die Löwen ihre vierminütige Überzahl (Fadrny durfte 2+2 absitzen) nicht in einen Torerfolg ummünzen konnten, ging es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause.
Nach etwas mehr als zwei Minuten im mittleren Spielabschnitt ließ Arthur Gross den Fanblock erneut jubeln und Leipzig-Goalie Jan Münster zum zweiten Mal hinter sich greifen. Leider wurde das naturgemäß immer emotionsgeladene Derby mit fortlaufender Spieldauer zusehends ruppiger und härter. So geriet Alexander Rusch in der 32.Spielminute ebenfalls mit Michael Henk zusammen und tauschte mit ihm schlagende Argumente aus, welche dem Leipziger 2 Strafminuten einbrachten, während Halles #14 für 2+2+2 auf der Bank Platz nehmen durfte.
Dann folgte die 38.Spielminute, die auch noch lange nach Spielschluss für Diskussionen unter allen Besuchern sorgte und eigentlich nichts mehr mit Eishockey gemein hatte. Nachdem Florian Eichelkraut in jener 38.Minute eine Überzahlsituation zum 2:2-Ausgleich für die Leipziger nutzen konnte, eskalierte nur 12 Sekunden später die gesamte Situation: Im Mittelkreis wurde Jedrzej Kasperczyk dermaßen hart von Leipzigs Felsch angegangen, dass der Bulls-Kapitän mit einer offenen und stark blutenden Platzwunde minutenlang auf dem Eis liegen blieb und ärztlich versorgt werden musste. Während sich das Schiedsrichtergespann noch ein Bild von der gesamten Situation machte, gerieten sich beide Mannschaften an den Spielerbänken in die Haare, was zu einer Rudelbildung und daraus resultierenden Boxeinlagen führte. Am Ende standen Spieldauerdisziplinarstrafen für die Leipziger Felsch und L. Müller zu Buche sowie eine Matchstrafe für Rusch. Der HSR tat gut daran, die Drittelpause um zwei Minuten vorzuverlegen, damit sich einerseits die Gemüter beider Mannschaften wieder etwas beruhigen und andererseits das blutige Eis vorzeitig erneuert werden konnte.
Im letzten Spielabschnitt nahmen beide Mannschaften dann die Härte aus dem Spiel und blieben fast komplett von Strafzeiten verschont – fast. Denn in der 50.Spielminute gerieten erneut Jan Fadrny und Michael Henk aneinander. Anschließend war die Partie für Halles Top-Scorer beendet, da er vom HSR wegen einem Check gegen Kopf- oder Nackenbereich ebenfalls mit einer Matchstrafe belegt wurde.
Da Kilian Glück zwanzig Sekunden die letzte Chance des Spiels leider nicht verwerten konnte, musste die Entscheidung über den 2.Punkt im Penaltyschießen herbeigeführt werden. Beim Duell Schütze gegen Torwart konnten Tomas Burian und Martin Miklik Leipzig-Goalie Münster leider nicht überwinden, während Norbert Pascha gegen Jozef Potac und Lars Hoffmann das Nachsehen hatte. Damit ging der Zusatzpunkt an die Messestädter, welcher allerdings hart erkämpft und teuer bezahlt wurde.
Fazit: Mit Ausnahme der 38.Minute ein spannendes und packendes Derby, abgerundet durch eine friedliche und stimmungsvolle Atmosphäre auf den Rängen, aus Halles Sicht allerdings mit dem falschen Sieger. Denn objektiv betrachtet waren die Saale Bulls an diesem Abend einen Tick besser als die favorisierten Leipziger, denen man sich erst in der „Glückslotterie“ Penaltyschießen geschlagen geben musste.
Der ESC Halle 04 e.V. bedankt sich bei den zahlreichen beteiligten Partnern (Autohaus Fritz, Zanzibar, Volksbank Halle (Saale) eG, HDI-Versicherungen), die das Spiel zu einem ganz besonderen Erlebnis für alle Besucher gemacht haben und bei allen ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern, die nicht nur am Freitag für einen reibungslosen Ablauf am Gimritzer Damm gesorgt haben
Ende mit Blut, Schweiß und Tränen Saale-Bulls bangen nach dem dramatischen Pokal-Derby gegen die Blue Lions aus Leipzig um verletzte und gesperrte Spieler
Am Ende hätten die Saale-Bulls problemlos Winston Churchill zitieren können. Wenn denn der Wortlaut auf die Schnelle greifbar gewesen wäre. Die Eishockey-Mannschaft aus Halle hatte am Freitag zu später Abendstunde nach dem dramatischen Pokal-Derby gegen die Blue Lions aus Leipzig, das sie in der Glückslotterie Penaltyschießen mit 2:3 verloren, tatsächlich nichts außer Blut, Schweiß und Tränen zu bieten. Englisch: "Blood, sweat and tears", wie der britische Premierminister einst in einer Rede zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zum Besten gab.
Die Saale Bulls hatten in der erstmals in dieser Saison nahezu ausverkauften Eissporthalle ihre Fan-Stammkundschaft um den Schwimm-Weltrekordler Paul Biedermann, der seit diesem Spiel der Ehrenkapitän ist, begeistert. Und es hat sich offenbar etwas geändert im Kräfteverhältnis der Liga.
Die Saale-Bulls spielen inzwischen auf Augenhöhe mit den Blue Lions, von denen sie in der Vergangenheit fast immer ihre Grenzen aufgezeigt bekommen hatten. "Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Wir hätten den Sieg verdient gehabt", sagte Co-Trainer Uwe Liebetrau.
Dass den Saale-Bulls trotz unzähliger Chancen in der regulären Spielzeit der Siegtreffer nicht mehr gelang, lag zu einem großen Teil auch daran, dass am Ende mit Jedrzej Kasperczyk, Alexander Rusch und Jan Fadrny drei der besten Stürmer nicht mehr dabei sein konnten.
Verletzungen und diskussionswürdige Matchstrafen gehörten zum Kapitel Ärger an diesem Abend. Kapitän Kasperczyk musste in der 38. Minute vom Eis geführt werden. Seine stark blutende Platzwunde am Kopf wurde anschließend im Krankenhaus genäht. Auslöser der Verletzung war ein harter Körpereinsatz des Leipzigers Andreas Felsch, der von den Schiedsrichtern nicht geahndet wurde. "Es hätte zumindest eine Zwei-Minuten-Strafe und eine Zusatzstrafe für die Verletzungsfolge geben müssen", monierte Liebetrau. Es war eine von vielen falschen Entscheidungen des Schiedsrichter-Trios aus Dresden.
Das nicht geahndete Foul an Kasperczyk steht genauso im unmittelbar nach Spielende verfassten Protestschreiben wie die gegen Jan Fadrny ausgesprochene Matchstrafe. "In der 49. Minute griff der Leipziger Spieler Michael Henk Fadrny an. Durch eine Abwehraktion mit Hand und Schläger kam es zu einem Zusammenprall beider Spieler, nach der Fadrny mit einer Matchstrafe bestraft wurde", so die Sicht der Saale-Bulls. Zuvor hatte es eine Matchstrafe für Alexander Rusch gegeben, als einen der Hauptkämpfer bei der Schlägerei, die zwei Minuten vor dem Ende zu einem vorzeitigen Abbruch des zweiten Drittels geführt hatte.
Damit wird die Personaldecke für das nächste Pokalspiel der Saale-Bulls am 4. Dezember gegen Braunlage arg dünn. Petr Hruby und Robert Hoffmann müssen nach dem Matchstrafen im Hinspiel in Braunlage noch drei weitere Spiele aussetzen. Über das Strafmaß für Fadrny und Rusch wird erst noch verhandelt. Dazu fehlen auf unbestimmte Zeit auch Kasperczyk und Rusch, der sich eine Verletzung an der Oberlippe einhandelte.
Beim Duell des ESC Halle 04 e.V. gegen die Akademiker von F.A.S.S. Berlin mussten die Saale Bulls verletzungsbedingt auf Kapitän Jedrzej Kasperczyk verzichten, an seiner Stelle trug Jörg Pohling das „C“ auf der Brust. Die Rolle des dadurch freigewordenen zweiten Co-Kapitäns nahm Verteidiger Kai Schmitz ein.
Nach den ersten zwanzig torlosen Minuten sahen die Zuschauer dann im Laufe der Partie innerhalb von rund sechseinhalb Minuten vier Treffer der Bulls, welche zum erwarteten, allerdings glanzlos erarbeiteten Pflichtsieg führten. Die Bulls konnten keinen Nutzen aus den 14 Strafminuten der Gäste ziehen, so dass kein Treffer bei numerischer Überlegenheit erzielt wurde. Mit dem letzten Treffer der Begegnung, in der Jan Fadrny und Petr Hruby jeweils 3 Scorerpunkte sammeln konnten, setzte Martin Miklik den Schlusspunkt unter die Pokal-Partie ESC Halle 04 e.V. gegen F.A.S.S. Berlin am 23.Oktober diesen Jahres….
Am Freitag standen sich dann beide Mannschaften erneut am Gimritzer Damm gegenüber. Der oben erwähnte Spielverlauf kann eins zu eins auf die freitägliche Partie übernommen werden – mit einem Unterschied: das Endergebnis. Gewannen die Bulls die Pokal-Partie vor 4 Wochen mit 5:1, so waren sie im Punktspiel mit 6:1 erfolgreich. Und wie beim ersten Aufeinandertreffen in der Stierkampfarena war F.A.S.S.-Goalie Sebastian Albrecht der beste Berliner auf dem Eis und verhinderte mit seinen zahlreichen Paraden, dass die Hauptstädter zweistellig nach Hause geschickt wurden.
Am Ende einer relativ spannungsarmen Partie standen jedoch drei weitere Punkte für den ESC Halle 04 e.V., der damit weiterhin einziger ernstzunehmender Rivale für die Blue Lions Leipzig bei der Vergabe des Meistertitels bleibt.
Der ESC Saale Bulls hat sein gestriges Punktspiel in der Eishockey-Regionalliga gegen Fass Berlin souverän 6:1 (0:0, 2:1, 4:0) gewonnen. Vor etwa 700 Zuschauern drehte die niemals ernsthaft geforderte Heimmannschaft aber erst im Schluss-Durchgang auf. Nachdem im zweiten Drittel Matthias Schubert und Roman Wunderlich getroffen hatten, sorgten in den letzten 20 Minuten dann Jan Fadrny, Petr Hruby und Martin Miklik für den fünften Sieg im fünften Spiel.
Bulls besiegen Schönheide mit 7:2 - 4 gesperrte Spieler Freitag
Nach dem siegreichen Heimspiel am Freitag ging es für die Saale Bulls am gestrigen Sonntag ins tiefe Sachsen nach Schönheide. Die Cracks vom Trainer Jiri Otoupalik sollten erst spät so richtig in Fahrt kommen. Das erste Drittel endete nach Toren von Benjamin Thiede und Matthias Schubert mit 2:1 für die Hallenser. 535 Zuschauer, darunter auch viele Hallenser, sahen im 2.Drittel ein mageres Tor, erzielt von Tomas Burian durch einen Schlagschuss von der blauen Linie. Erst im Schlussdrittel konnten die Bulls ihre Vorteile ausspielen und kamen durch Tore von Stephan Kuhlee, Jan Fadrny, Martin Miklik und Alexander Zille zum 7:2 Endstand aus Sicht der Bulls. Am kommenden Freitag geht’s zur Revanche in Halle gegen die Harzer Wölfe aus Braunlage. Vor 2 Wochen verlor man dort mit 0:2. Die Vorzeichen für eine Widergutmachung stehen allerdings nicht sonderlich gut, denn den Bulls fehlen 4 Spieler. Fadrny, Hoffmann, Hruby und Rusch sind mindestens für dieses Pokalpiel auf Grund von Matchstrafen noch gesperrt. Hoffen wir das Kaspi wieder aufs Eis kann. Es erwartet und also ein spannendes Spiel am Freitag!
Mit der "Bedachungen Erik Weidinger GmbH" präsentiert der ESC Halle 04 e.V. einen neuen Partner in seinem Sponsorenpool.
Die 1991 gegründete "Bedachungen Erik Weidinger GmbH" ist Ihr kompetenter Fachbetrieb für Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik, Fassadensysteme sowie im Industrie- und Gewerbebau. Über 20 qualifizierte Mitarbeiter sowie modernste Technik sichern eine fachgerechte Leistung, welche im Jahr 2003 sogar mit dem "Bundespreis Denkmalpflege" ausgezeichnet wurde.
Das Angebotsspektrum erstreckt sich vom Neubau und Sanierung von Steildächern über Flachdachabdichtungen, Gerüstbau, Gründächern, Solaranlagen bis hin zu Maurer- und Verputzarbeiten, Schornsteinsanierungen sowie vielen kleinen weiteren Bauten im Bereich von Dorferneuerungs- und Denkmalschutzprogrammen, Privat- und Gewerbebau.
Einen kompletten Überblick der angebotenen Dienstleistungen finden Sie im Internet unter http://www.dach-weidinger.de
Der ESC Halle 04 e.V. bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit der "Bedachungen Erik Weidinger GmbH".
Kontakt:
B.E.W. Bedachungen Erik Weidinger GmbH Meisterbetrieb der Dachdeckerinnung Halle (Saale) Hallesche Straße 27 06188 Niemberg
Nach 200 Toren soll für Miklik nicht Schluss sein 37-Jähriger Slowake denkt noch nicht ans Aufhören - Saale Bulls: Pokalrevanche gegen Braunlage
Etwas verwundert schaute Martin Miklik, Rekord-Torschütze der Saale-Bulls, als der Fotograf aus mehreren Pucks eine "200" aufs Eis schrieb. "Ich wusste gar nicht, dass es schon so viele sind", sagte der gebürtige Slowake. Noch braucht er aber zwei Tore, um diese Marke zu knacken. Den Vereinsrekord hält er bereits mit deutlichem Vorsprung vor Georgij Kimstatsch (137). Das 200. Tor könnte am Freitag im Pokal gegen Braunlage (Beginn: 20 Uhr) bejubelt werden. Bisher hat er in fünf Jahren für Halle 198 Tore erzielt. "Das wusste ich gar nicht. Aber wenn es mir gelingt, freue ich mich natürlich", sagt der Liebling der Eishockey-Fans.
37 Jahre ist Miklik bereits, doch ein baldiges Ende seiner sportlichen Karriere sieht er nicht "Ich bin fit und will noch lange spielen." Die schwere Schulter-Verletzung, die ihn fast die komplette letzte Saison gekostet hatte, ist vergessen. Über die Zeit nach dem Eishockey hat er sich bereits Gedanken gemacht. Er will in Halle bleiben, fühlt sich hier wohl. Die dafür notwendige deutsche Staatsbürgerschaft wird er voraussichtlich noch in diesem Jahr bekommen.
Ob er über die Feiertage seine Angehörigen in der Heimat besucht, weiß Miklik noch nicht. "Das entscheide ich kurzfristig. Hier kann man auch gut Weihnachten feiern." Mit seiner Freundin war er schon häufig auf dem halleschen Weihnachtsmarkt. "Der Backfisch ist da so lecker."
Das Pokal-Rückspiel gegen Braunlage wird eine brisante Partie. Das Hinspiel (0:2) vor einem Monat stand kurz vor dem Abbruch. Robert Hoffmann wurde beim Gang in die Kabine von Zuschauern attackiert. Von einer zusätzlichen Motivation will Miklik nichts wissen. "Was vorbei ist, ist vorbei", sagte er. Und grinste.
Miklik schießt 200. Tor für die Saale-Bulls 6:2 (3:1, 2:0, 1:1)-Erfolg gegen den ESC «Harzer Wölfe» Braunlage
Eishockey-Regionalligist ESC Halle 04 hat die Vorrunde im Pokalwettbewerb mit einem 6:2 (3:1, 2:0, 1:1)-Erfolg gegen den ESC "Harzer Wölfe" Braunlage abgeschlossen. Vor 900 Zuschauern gelang den Schützlingen von Trainer Jiri Otoupalik damit eine deutliche Revanche für die 0:2-Hinspielniederlage vor vier Wochen. Die Treffer für die Saale-Bulls erzielten Martin Miklik (3., 47.), Tomas Burian (35., 37.), Stephan Kuhlee (10.) und Alexander Zille (13.).
Für Miklik war der Treffer zum 6:2-Endstand das 200. Pflichtspieltor im Trikot der Bulls. Der ESC wird die Pokal-Vorrunde als Tabellenzweiter hinter den Blue Lions Leipzig beenden.
Am Nikolaustag gaben sich die Profis des ESC Halle 04 im Falkenhorst die Ehre. Mit einem Kader von 21 Mann angereist, konnte man sicher sein, dass sie den EHC Jonsdorfer Falken nicht unterschätzten. Für viele Falkenanhänger war eigentlich klar, dass es nach dem Auswärtsspiel der Falken am Tag zuvor in Schönheide nur darum gehen konnte, sich achtbar zu schlagen.
Und das haben die Cracks um „C“ David Wolters dann auch getan. Sie spielten von Beginn an hoch konzentriert, versuchten den Spielfluss der Saale-Bulls zu stören und kämpften um jede Scheibe. Es ergaben sich auch Torchancen, aber viel wichtiger war es, im eigenen Abwehrdrittel für Ordnung zu sorgen. Etwas hart erschien die Entscheidung des Unparteiischen in der 19. Minute, Christian Rösler wegen hohen Stocks mit 5 plus Spieldauer vom Eis zu schicken. Es war auch dem sehr gut aufgelegten Rosislav Kosarek zu verdanken, dass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel begannen die Gäste in Überzahl und Kasperczyk war es dann, der in der 21. Minute den Führungstreffer erzielte. Doch die Falken machten es den Bulls weiterhin sehr schwer, so gelang den Hallensern erst in der 28. Minute durch Thiede ein weiterer Treffer. Das Glück der Tüchtigen hatten die Falken auf Ihrer Seite, als das Schiedsrichtergespann ein klares Tor der Gäste in der 35. Minute nicht sah, da die Scheibe sofort wieder aus dem Gehäuse sprang. Davon vielleicht beflügelt, gelingt den Falken der viel umjubelte Anschlusstreffer. Auf Vorarbeit von Matthias Kohl und Pavel Vait netzte Milan Marnota eiskalt ein. Mit 1:2 endete somit der zweite Spielabschnitt.
Die ersten beiden Drittel konnten sich die Falken ordentlich zur Wehr setzten und lieferten eine unglaublich gute Partie gegen die Ex-Oberligisten aus Halle ab. Im letzten Spielabschnitt schienen dann die Kräfte doch etwas nachzulassen, so dass die Bulls mit ihrem ganzen Können am Ende doch einen deutlichen Sieg mit nach Hause nehmen konnten. Drei der fünf Treffer im letzten Drittel erzielten die Gäste in Überzahl, aber auch die Falken konnten noch ein Powerplay für ihr zweites Tor des Abends nutzen. In der 52. Minute zieht Pavel Vait von der blauen Linie ab und trifft zum 2:5. Trotz des Endstandes von 2:7 wurden die Jonsdorfer Spieler mit viel Applaus in die Kabinen verabschiedet.
Jetzt heißt es die beiden Begegnungen abzuhaken, denn am kommenden Wochenende stehen zwei Auswärtsspiele in Berlin gegen FASS und die Preußen auf dem Programm und da sollten doch wieder ein paar Punkte her.