Siegesserie reist mit Debakel in Füssen Tabellendritter schlägt ESC mit 9:3 Sonntag gegen EV Landsberg
Trainer Jiri Otoupalik sah eine deftige Niederlage der Saalebulls.
FÜSSEN/MZ. Die sieben Spiele andauernde Siegesserie des ESC Saale Bulls in der Eishockey-Oberliga (3. Liga) ist am Freitag abrupt gerissen. Die Hallenser kassierten nach einer über weite Strecken indiskutablen Leistung beim Tabellendritten der Südstaffel, dem EV Füssen, eine herbe 3:9 (1:5, 0:2, 2:2)-Niederlage. Die Treffer für die Mannschaft von Trainer Jiri Otoupalik schossen Stephan Kuhlee zum zwischenzeitlichen 1:3, Arthur Groos zum 2:7 und Janne Kujala zum 3:8. Damit ist für die Bulls auch die letzte theoretische Chance auf das Erreichen der Playoffs dahin. Sonntag, 18 Uhr, empfangen sie auf heimischen Eis den EV Landsberg.
Rettungsversuch für Oberliga Modell für Staffel mit zehn Mannschaften steht - Weitere Nachbarschafts-Derbys gegen Leipzig sind möglich
Rassige Szene aus der zu Ende gehenden Oberliga-Saison: Saale-Bulls-Stürmer Arthur Gross (Mitte) umspielt zwei Verteidiger aus Landsberg.
HALLE/MZ. Die gute Nachricht zuerst: Es soll auch in der kommenden Saison eine Nord-Staffel in einer zweigeteilten Eishockey-Oberliga (3. Liga) geben. Nach dem Gipfeltreffen der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) am Dienstag in Halle soll der Norden mit zehn Mannschaften die Spielzeit 2009 / 10 bestreiten. Garantiert sind 36 Saisonspiele plus Playoff- und Playdown-Runden. Beteiligte Mannschaften in der neuen Oberliga sollen die sechs verbleibenden Teams der jetzigen Nord-Staffel aus Leipzig, Rostock, Bad Nauheim, Herne, Halle und die Eisbären Juniors Berlin sein. Die Hannover Indians als wahrscheinlicher Aufsteiger in die 2. Bundesliga sind bereits herausgerechnet. Hinzu kämen die drei Meister aus den Regionalligen - nach gegenwärtigem Tabellenstand Braunlage, Dortmund und Preußen Berlin. Die zehnte Mannschaft wäre DEL-Absteiger Duisburg, der einen Neuanfang in der 3. Liga plant. Die Vereine haben bis Ende März Bedenkzeit, diesem Modell zuzustimmen.
Zitterpartie um Leipzig
"36 Saisonspiele sind die unterste Grenze, um in dieser Liga wirtschaftlich bestehen zu können", ist Daniel Mischner, amtierender Präsident der Saale-Bulls, vorsichtig optimistisch. Denn die Gefahr ist Mischner bekannt: Sieht sich auch nur einer der zehn vorgesehenen Vereine außerstande, die Lizenzierungsbedingungen zu erfüllen, ist die Oberliga Nord mangels Masse Eishockey-Geschichte. "Es hat definitiv kein weiterer Regionalliga-Verein Interesse, in die 3. Liga aufzurücken. Überkreuzvergleiche gegen Süd-Mannschaften wird es nicht geben", sagt Oliver Seeliger als Geschäftsführer der ESBG. Die Zitterpartie um die zehnte Mannschaft dreht sich hauptsächlich um die insolventen Blue Lions Leipzig. Seeliger: "Leipzig hat die Möglichkeit, seine Unterlagen für die neue Oberliga-Saison einzureichen. Aber wir werden die Zahlen genau prüfen und Auflagen erteilen. Wir wollen uns gegen böse Überraschungen absichern." Sollte der Rettungsversuch für die Nord-Staffel scheitern, wäre dies definitiv auch das Ende für Drittliga-Eishockey in Halle. "Wir werden nicht in einer eingleisigen 3. Liga spielen, die ausschließlich mit Vereinen aus Bayern und Baden-Württemberg bestückt ist. Das ist finanziell nicht zu stemmen. Wenn es keine Spiele mit Derbycharakter mehr gibt, brechen uns auch die Zuschauereinnahmen weg", ist Mischner Realist. Spiele gegen Süd-Vereine wie Landsberg, Deggendorf oder Kaufbeuren wollten schon in der am Wochenende zu Ende gehenden Saison nur noch 300 Zuschauer sehen.
Alternative vierte Liga
Auch Rostock hat zu verstehen gegeben, dass eine Saison im Süden allein wegen der immensen Reisekosten außerhalb jeder Diskussion stehe. Die Konsequenz wäre, dass sich Halle und Rostock für den freiwilligen Abstieg in die vierte Liga entscheiden. Gegner wären wieder Fass Berlin, Erfurt, Schönheide, Jonsdorf, Niesky und Chemnitz.
Wunschspieler von Trainer Jiri Otoupalik erhielten Vertragsangebote für die neue Saison
HALLE/MZ. Nur einen Tag nach dem letzten der insgesamt 54 Oberliga-Spiele der Mammut-Saison 2008 / 09 machte das Präsidium von Halles Saale-Bulls bereits Nägel mit Köpfen für die kommende Saison. "Wir haben den Wunschspielern von Trainer Jiri Otoupalik Vertragsangebote für die nächste Spielzeit gemacht. Wir wollen die Mannschaft nahezu komplett zusammenhalten", sagt der amtierende Präsident Daniel Mischner. Von den Leistungsträgern haben unter anderem Torwart Norbert Pascha, Kapitän Jedrzej Kasperczyk, Verteidiger Kai Schmitz und das Finnen-Trio mit Miikka Jäske, Janne Ruohala und Janne Kujala Bereitschaft signalisiert, ein weiteres Jahr Eishockey in Halle spielen zu wollen.
Die Saale-Bulls haben also aus den Fehlern der letzten Saison gelernt, als über die Hälfte der Mannschaft ausgewechselt wurde. Mischner: "Das war auch einer der Gründe für unseren schlechten Saisonstart mit sieben Niederlagen." Die Angebote für die Spieler sind im Moment noch zweigleisig ausgefertigt, da erst Ende des Monats Klarheit darüber herrscht, ob das Konzept für eine Nordstaffel der Oberliga mit zehn Mannschaften tragfähig ist (siehe "Ligapläne" unten). Die Alternative für die Saale-Bulls wäre der Start in einer reinen Ost-Spielklasse, die dann aber sportlich eine Klasse tiefer als 4. Liga angesiedelt wäre. "Plan B" würde allerdings auch einen geringeren Etat zur Folge haben. "Wir haben aber von unseren Sponsoren ermutigende Signale, dass sie uns auch in dieser Liga die Treue halten, weil es neben den Derbys gegen Leipzig zu weiteren Nachbarschafts-Duellen gegen Vereine aus Sachsen und Brandenburg kommt. Für einen Start in der 3. Liga ausschließlich mit Vereinen aus Bayern wären die Geldmittel wesentlich schwieriger zu beschaffen", sagt Mischner. Unter dem Strich steht für die Saale-Bulls jedoch, dass sie das Ziel für die Saison 2008 / 09 verfehlt haben. Statt in den Playoff-Spielen gegen die Hannover Indians anzutreten, war frühzeitig klar, dass es nur zum sechsten Platz in der sieben Mannschaften starken Nord-Liga reicht. Erst mit der Verpflichtung des neuen Trainers Otoupalik zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt, und begeisterte zum Saisonfinale. Von den letzten 13 Spielen gewann das Team zehn. "Man stelle sich vor, diese Leistungen wären über die ganze Saison abgerufen worden. Was wäre alles möglich gewesen mit dem vermeintlich stärksten Kader aller Zeiten?", sinniert auch Mischner über eine Saison mit Höhen und vielen Tiefen. Erstaunlich, dass die Fans ihrer Mannschaft fast über die gesamte Saison die Treue hielten und enorme Leidensfähigkeit bewiesen. Die über 4 000 Zuschauer zum letzten Heimspiel am Freitag gegen Miesbach steigerten den Saisonschnitt auf knapp über 800. "Damit sind wir nahe an den vorher kalkulierten Schnitt gekommen", freut sich Mischner. Die Versteigerung der Trikots der Saale-Bulls ebenfalls nach dem letzten Heimspiel gestaltete sich dann zu einer Sympathie-Hitparade der Fans. Rekord waren 390 Euro, die für das Trikot von Torwart Pascha gezahlt wurden. Ganz oben in der Gunst der Fans steht auch Miikka Jäske, dessen Trikot für 340 Euro unter den Hammer kam.
Fans hoffen auf Entscheidung zur Sporthalle 15 000 Unterschriften im Vorfeld gesammelt - Anhänger zeigen vor Stadtratssitzung Flagge
Fans der Saale Bulls feuern ihr Team an.
Die Eishockey-Fans der Saale-Bulls und alle Förderer und Freunde des halleschen Eissports hoffen, dass der Stadtrat Halle am Mittwoch eine Entscheidung zum Erhalt der Eissporthalle trifft. "Dafür wurden im Vorfeld 15000 Unterschriften gesammelt, die wir im Stadthaus präsentieren wollen", sagt Daniel Mischner, der amtierende Präsident der Saale-Bulls. Ab 12 Uhr wollen sich Nachwuchsspieler der Saale-Bulls, Fans und Familienmitglieder vor dem Stadthaus treffen, um Flagge zu zeigen für den Erhalt der Eissporthalle und damit des gesamten Eissports in Halle. In der Bürgersprechstunde ab 14 Uhr soll dann diskutiert werden. Ob das Thema auch auf die Tagesordnung Stadtratssitzung kommt, war am Dienstag noch offen.
Der Sportausschuss und der Finanzausschuss haben dem Paket zur Rettung der Eissporthalle bereits zugestimmt. Demnach wird der Pachtvertrag mit der bisherigen Betreiber-Gesellschaft aufgelöst. Die Betreiber erhalten dafür 327000 Euro von der Stadt. Mit dem Geld sollen die Schulden unter anderem bei Energieunternehmen getilgt werden. Nötig ist die Rücknahme, um die Eissporthalle mit Geldern aus dem Konjunkturpaket sanieren zu können. 3,6 Millionen Euro sind dafür notwendig. Vorgesehen ist unter anderem der Bau eines Blockheizkraftwerks.
Die Saale-Bulls sind nicht bereit, in einer Staffel mit sechs Teams anzutreten
HALLE/MZ. Für Halles Saale-Bulls scheinen die Tage in der Eishockey-Oberliga (3. Liga) gezählt. Spätestens nach der ergebnislos verlaufenen Tagung der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG)am Dienstag in Frankfurt (Main). Von den ursprünglich zehn Bewerbern, die sich für eine eigenständige Nord-Staffel beworben hatten, sind nur noch sechs Teams übrig geblieben. DEL-Absteiger Duisburg, der in der Oberliga einen Neuanfang machen wollte, hat mittlerweile einen Antrag für die 2. Bundesliga gestellt. Die Aufsteiger Braunlage und Preussen Berlin erschienen erst gar nicht zur ESBG-Tagung. Selbst der Vorjahres-Dritte Bad Nauheim zeigt im Moment wenig Interesse. Unter diesen Umständen sind auch die Saale-Bulls nicht bereit, weiter in der Oberliga mitzuspielen. "In dieser Situation bliebe nur der Notplan, dass wir gegen jeden Gegner sechs Mal antreten müssten", erklärt Präsident Daniel Mischner. "Damit würden wir zwar auf 15 Heimspiele kommen, dennoch kann ich das keinem Fan zumuten. Das ist langweilig und unter wirtschaftlichen Aspekten nicht zu verantworten."
Für die Saale-Bulls wird deshalb der freiwillige Rückzug in die Regionalliga (4. Liga) zu einer immer wahrscheinlicheren Alternative. Dort würde man vermutlich wieder auf die letztjährigen Oberliga-Gegner Rostock und Leipzig treffen und dazu auf weitere Ost-Vereine wie Schönheide, Chemnitz, Erfurt oder Niesky. Der sportliche Verlust würde sich in Grenzen halten, weil gleichzeitig die Attraktivität durch viele Spiele mit Derby-Charakter steigt. Zudem könnten jede Menge Reisekosten gespart werden. "Ich muss mich jetzt mit meinen Vorstandskollegen verständigen", erklärt Mischner. "Wir wollen eine schnelle Lösung finden, weil wir endlich Planungssicherheit für die kommende Saison brauchen."
Sportlich käme der Wechsel in die Regionalliga für die Saale Bulls einem Abstieg gleich
Bulls-Präsident Daniel Mischner. (FOTO: MZ)
HALLE/MZ. Die 3. Liga ist tot - es lebe die 4. Liga. Nachdem eine leistungsstarke Eishockey-Oberliga immer unwahrscheinlicher wird (die MZ berichtete), diskutieren die Saale-Bulls aus Halle den freiwilligen Rückzug in eine Ost-Regionalliga. Und trotz des sportlichen Niveau-Verlustes bei einem Wechsel in die vierte Spielklasse können sich Sponsoren, Spieler und Fans mit der Lösung anfreunden. "Unseren Sponsoren ist sehr daran gelegen, dass wir zu unseren Heimspielen eine gut besuchte Eishalle haben. Das könnten wir mit vielen Spielen mit Derby-Charakter auch eine Klasse tiefer garantieren", sagt Präsident Daniel Mischner. Heißt: Wirtschaftlich würde sich die vierte Liga für die Saale Bulls sogar rechnen.
Selbst bei den Spielern stoßen die Pläne auf positives Echo. Publikumsliebling Kai Schmitz, der sich längst entschieden hat, noch ein weiteres Jahr in Halle zu spielen, würde den freiwilligen Abstieg akzeptieren. "Natürlich würden die Fans erstmal murren, wenn wir nicht mehr in der 3. Liga wären. Aber nach ein paar Siegen ist das vergessen", sagt der Verteidiger. "Mir ist es lieber, wenn ich zu Auswärtsspielen nur zwei Stunden Bus fahren muss statt wie bisher einen halben Tag bis ins tiefste Bayern. Bei den geringeren Entfernungen hätten zudem viele Fans die Möglichkeit, uns zu begleiten."
Die Saale-Bulls hätten in einer neuen Ost-Liga tatsächlich die Möglichkeit, ganz oben mitzuspielen. Die Voraussetzungen sind längst geschaffen, weil das Präsidium die wichtigsten Spieler aus der letzten Saison weiter verpflichten konnte. Warum auch gute Eishockeyspieler, die mühelos einen anderen Verein finden würden, den Saale-Bulls die Treue halten, macht Schmitz in zwei bemerkenswerten Sätzen deutlich: "Der Verein hat bislang immer seine finanziellen Zusagen eingehalten. Wenn das nicht so wäre, wäre ich keine vier Jahre in Halle geblieben."
Trotz allem sieht Präsident Daniel Mischner die Option Regionalliga nicht als Weisheit letzter Schluss. "Wir wollen uns sportlich weiterentwickeln. Ein Rückzug in die 4. Liga wäre erst einmal ein Schritt zurück." Hoffnung auf eine Oberliga bleiben also. "Voraussetzung ist, dass es ein Konzept gibt, mit dem wir wirtschaftlich überleben können."
Auf Einladung der ESBG trafen sich am Dienstag Vertreter der Oberligaclubs, um über die Zukunft der Oberliga und einen möglichen Modus zu diskutieren.
An dieser Tagung nahm auch ein Vertreter unseres Vereins teil, welcher auch mit einer Vollmacht die Interessen des Rostocker EC vertrat. Die Vollmacht wurde erteilt mit den Vorgaben, die Beschlüsse der Tagung in Halle umzusetzen. Diese beinhaltete, dass eine Nordoberliga aus mindestens 10 Vereinen bestehen muss und nicht deutschlandweit gespielt wird.
Im Laufe der Veranstaltung in Frankfurt wurde schnell klar, dass es nicht zu einer Gruppenstärke von 10 Vereinen kommen wird, da potentielle Aufsteiger schon ihren Aufstiegsverzicht erklärt haben. Nach längerer Diskussion wurden zwei verschiedene Modelle erarbeitet, die mit den Beschlüssen der Tagung in Halle nicht in Übereinstimmung stehen:
1.Bei einer Gruppenstärke von 8 Mannschaften • wird eine Dreifachrunde gespielt. • Danach spielen die ersten 4 Mannschaften Play-offs. • Der Play-off-Sieger spielt gegen den Play-off-Spieler der Südstaffel den Aufsteiger zur zweiten Bundesliga aus.
2.Bei Nichterreichen der Gruppenstärke von 8 Mannschaften verfahren wie 1., jedoch mit einer zusätzlichen Spielrunde gegen die Mannschaften der Südgruppe. Bei der abschließenden Befragung konnte unser Vertreter für Rostock keine Zustimmung erteilen, da dieser Modus nicht mit den Beschlüssen von Halle überein stimmte und die Vollmacht dies nicht vorsah. Wir haben den Rostocker EC natürlich umgehend über die Vorschläge informiert.
Auch unser Verein hat sich Zeit ausgebeten, diese Beschlüsse im Vorstand zu diskutieren und später eine Entscheidung zu treffen. Bei dieser Entscheidung muss die Zukunft des Vereins und die Wirtschaftlichkeit dieses Modells im Vordergrund stehen. Der Vorstand des Vereins hat sich diesbezüglich noch nicht beraten und somit ist die Meldung der Mitteldeutschen Zeitung vom 06.05.2009, in der sich der ESC Halle 04 schon gegen eine Oberligateilnahme ausgesprochen haben soll, nicht zutreffend. Wir dürfen jedem Sponsor und Fan versichern, dass die Entscheidung zum Wohle des Vereins getroffen wird.
Am Pfingstmontag, den 1. Juni 2009, von 10-18 Uhr ist es wieder soweit: Da steigt das große KATHI-Hoffest zum Kindertag und die Saale Bulls sind mit einem Präsentationsstand dabei. Dort kann sich jeder selbst einmal an der Kelle probieren und versuchen den Puck am Goalie vorbei im Tor unterzubringen.
Auf dem Gelände der KATHI Rainer Thiele GmbH in der Berliner Str. und in der Jenaer Str. in Halle gibt es auch in diesem Jahr wieder ein buntes Familienfest für Groß und Klein mit vielen Attraktionen und Überraschungen: Ein Bühnenprogramm zum Mitmachen, Kinder-Zirkus, Hüpfburg und Wasserland gehören genauso dazu, wie Fahrradparcours, Feuerwehr, Puppenspieler und vieles mehr.
Für das leibliche Wohl sorgen wieder zahlreiche Hersteller der Region; die längste Kuchenstraße Deutschlands ist in diesem Jahr sogar noch länger!
Wir laden alle großen und kleinen Kathi-Bäcker, solche, die es werden wollen und alle Kuchen-Liebhaber auch in diesem Jahr wieder zu unserem Kindertagsfest ein!
Oberbürgermeisterin Szabados zweifelt veranschlagte Sanierungskosten an
HALLE/MZ. Die Rettung der maroden, hoch verschuldeten Eissporthalle steht wieder auf der Kippe. Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados machte Mittwoch auf einer Pressekonferenz mit Landes-Innenminister Holger Hövelmann (beide SPD) deutlich, dass das bisherige Konzept der Stadt auch aus rechtlichen Gründen nicht umzusetzen sei. Hövelmann besichtigte Mittwoch während eines Halle-Besuchs die Arena. Szabados betonte zugleich, die Eissporthalle mit Hilfe des Landes erhalten zu wollen.
Nach dem bisherigen Konzept des Rathauses wollte die Stadt die Arena für maximal 427 000 Euro von der finanziell angeschlagenen Betreibergesellschaft zurückkaufen. Danach sollte die Eishalle für etwa 3,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II saniert werden. Darüber war bereits wochenlang im Stadtrat debattiert worden.
Szabados erklärte nun Mittwoch, dass die Auflösung des Betreibervertrags mit der jetzigen Gesellschaft und die Übernahme der Verbindlichkeiten rechtlich nicht möglich sei. "Wir dürfen nicht mit kommunalem Geld Gläubiger bedienen", so die Rathauschefin. "Da mache ich mich strafbar", fügte sie hinzu. Die rechtlichen Bedenken zur Übernahme seien aber auch schon in der Vorlage für den Stadtrat geäußert worden.
Die Oberbürgermeisterin zweifelt auch die bisher veranschlagten Kosten für die Sanierung von 3,2 Millionen Euro an. Diese Summe sei zu hoch, meinte Szabados. Immerhin werde die große Sporthalle in dem Arena-Komplex nicht mehr benötigt und müsse deshalb auch nicht aufwändig saniert werden.
Bei der Rettung der einzigen Eisarena Sachsen-Anhalts sieht Szabados auch das Land in der Pflicht. Immerhin komme nur knapp die Hälfte der Nutzer aus der Stadt Halle. Hövelmann stellte aber klar, dass es "eine direkte finanzielle Unterstützung durch das Land nicht geben wird". Szabados sucht nun eine Lösung mit Hilfe des Landessportbundes, der für die Sportförderung in Sachsen-Anhalt zuständig sei. Sie will darüber auch Gespräche mit Sportministerin Gerlinde Kuppe (SPD) und mit der Spitze des Sportbundes führen. Es werde eine Lösung geben, so die Rathauschefin, die darüber nachdenkt, Eislaufen als Schulsport anzubieten.
Überrascht von der Entwicklung zeigte sich der Hallen-Betreiber Andreas Werkling. Ihm sei nicht gesagt worden, dass das bisherige Rettungskonzept vom Tisch sei. "Damit stünden wir ja wieder am Anfang", sagte Werkling der MZ. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könne er nicht sagen, wie es weitergehen soll.
Getreu ihrem Firmenmotto „KATHI – Die Familie feiner Backideen“ fand am Montag von 10 – 18 Uhr des traditionelle Familien-Fest der Firma „KATHI’s Backwaren“ statt, einem langjährigen Sponsor und Förderer des ESC Halle 04 e.V.
Bei sonnigen Temperaturen kamen über 15.000 Besucher auf dem Firmengelände in der Berliner Straße zusammen, um mit dem Nachwuchs den Kindertag zu feiern.
Neben der Präsentation eines Feuerwehr-Einatzfahrzeuges, einer Hüpfburg sowie einem Bühnenprogramm mit Clowns, Zauberern und Puppenspielern war auch der ESC Halle 04 e.V. mit seinem roten Bullen vertreten. Am Infostand der Saale Bulls konnten sich Interessierte über den Verein und den Eishockeysport in Halle informieren, was die Besucher auch ausgiebig taten. Um sich ein besseres Bild des schnellsten Mannschaftssports der Welt zu machen, fand u.a. ein Torwandschießen statt. Bei diesem konnte man versuchen, die Nachwuchs-Cracks des ESC Halle 04 zu überwinden. So stand u.a. der 10jährige Phillip Schneider im Kasten, um sich auszuzeichnen. Auch seine 12jährige Schwester Sarah, normalerweise Feldspielerin im Nachwuchs, konnte als „Torfrau“ überzeugen und machte somit tolle Werbung für die Nachwuchsarbeit der Saale Bulls sowie den Eishockeysport im allgemeinen.
Um sich in der EissportHalle persönlich ein Bild von den halleschen Kufencracks machen zu können, verteilte der ESC Halle 04 e.V. am Infostand Freikarten an neugierige Kinder, um sie mit ihren Eltern in der Saison 2009/10 recht herzlich am Gimritzer Damm begrüßen zu können.
Der ESC Halle 04 e.V. bedankt sich bei „KATHI’s Backwaren“ für die bisherige Zusammenarbeit und freut sich auf weitere gemeinsame Aktivitäten und Events!
Am vergangenem Sonntag waren die Saale Bulls erneut beim halleschen Galopprennen vertreten.
Sieben spannende Rennen lockten erneut tausende Besucher auf die Passendorfer Wiesen, somit war auch der Promotionstand der Saale Bulls ständig belagert.
Wer Lust hatte konnte sich wieder selbst einmal mit Puck und Schläger versuchen. Aus dem Nachwuchsbereich des ESV halle e.V. hütete diesmal Constantin den Kasten und ließ viele Hobby Schützen schier verzweifeln.
Der nächste Galopprenntag findet erst am 22. August statt, kurz vor Beginn der Eissaison für den ESC Halle 04.e.V.
Mit dem VER Selb konnte der ESC Halle 04 e.V. einen weiteren interessanten Gegner für zwei Testspiele gewinnen. Die Wölfe aus der Bayernliga konnten unlängst mit der Verpflichtung von Martin Sekera einen spektakulären Transfer vermelden. Der Deutsch-Tscheche war jahrelang höherklassig u.a. für Crimmitschau, Weißwasser sowie Dresden aktiv und wird mit seinem neuen Team am 18.09.2009 um 20 Uhr am Gimritzer Damm den Saale Bulls gegenüberstehen. Das bisher einzige Aufeinandertreffen beider Teams in der EissportHalle konnten unsere Jungs in der Saison 2006/07 mit 4:1 für sich entscheiden.
Eine Woche später machen sich dann die Bulls auf den Weg nach Bayern, um am 27.09.2009 in Selb das Rückspiel gegen die Wölfe zu bestreiten – Anbully ist 18 Uhr.
Ebenfalls auf einen bayrischen Vertreter treffen die Saale Bulls in einem weiteren Vorbereitungsspiel, dessen Termin aller Wahrscheinlichkeit nach in den nächsten Tagen fest fixiert werden kann.
In ein paar Tagen ist es soweit: Am Freitag, dem 19.06., tauschen die Spieler des ESC Halle 04 ihre Schlitt- gegen Turnschuhe und starten gemeinsam mit dem Vorstand beim zweiten Benefizlauf in Halle.
Ziel des um 10 Uhr beginnenden Laufes durch die Innenstadt von Halle ist es, bis zum Ende der Veranstaltung um 18 Uhr möglichst viele Runde auf der 700m langen Strecke zu absolvieren, um möglichst viel Geld für den guten Zweck zu „erlaufen“. Die diesjährige Rundstrecke führt durch die Stern-, die Christian-Wolff- sowie die Große Märkerstraße. Der Reingewinn in diesem Jahr dient hauptsächlich der Förderung der Forschung für krebskranke Kinder am Universitätsklinikum Halle sowie der von der Mitteldeutschen Zeitung unterstützen Aktion „"Wir helfen!"
“Doch nicht nur die sportliche Führung sowie die Spieler des ESC Halle 04 werden sicherlich auch abseits des Eises eine gute Figur abgeben, auch alle Fans und Anhänger der Saale Bulls können sich noch anmelden und für den guten Zweck auf die Piste gehen: Unter http://www.benefizlauf-halle.de können sich Interessenten noch einschreiben sowie alle weiteren wichtigen Informationen rund um den zum zweiten Mal stattfindenden Lauf durch Halle finden.
Desweiteren ist der ESC Halle 04 mit einem eigenen Stand vor Ort, um Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich auch einmal mit Schläger und Puck zu versuchen.
Mit den Roten Teufeln vom EC Bad Nauheim, Vizemeister der abgelaufenen Saison in der Oberliga Nord, konnte der ESC Halle 04 einen weiteren interessanten Gegner für die Saison-Vorbereitung gewinnen.
Die bisherige Bilanz beider Teams gegeneinander könnte ausgeglichener nicht sein: 5 halleschen Siegen stehen genauso viele Erfolge der Nauheimer gegenüber – und das bei jeweils 42 erzielten Toren. Es kann also von zwei torreichen Spielen ausgegangen werden.
Vor heimischen Publikum treffen die Saale Bulls am Freitag, den 11.09.2009 um 20 Uhr auf die Mannschaft von Trainer Fred Carroll, während das Rückspiel eine Woche später (Sonntag, 20.09.2009) in der Wetterau im altehrwürdigen Colonel-Knight-Stadion steigt.
Mit dem Rostocker EC begrüßt der ESC Halle 04 einen langjährigen Weggefährten aus gemeinsamen Regional- und Oberliga-Zeiten zu einem Testspiel am Gimritzer Damm. Am Freitag dem 25.09.2009 stehen die Saale Bulls um 20 Uhr den Piranhas auf halleschem Eis gegenüber und fügen somit dem „ewigen Duell“ ein weiteres Kapitel hinzu. Der Vergleich beider Mannschaften gewinnt deshalb an Bedeutung, da man erstmals in dieser Saison nicht in der gleichen Staffel am Spielbetrieb teilnimmt.
Mit Petr Hruby kann der ESC Halle 04 e.V. den nächsten „Neuzugang“ für die Saison 2009/10 präsentieren. Der 35-jährige Hruby, der zuletzt für den polnischen Vertreter STH Zaglebie Sosnowiec aktiv war, bringt reichlich höherklassige Erfahrungen aus der 2.Bundesliga (Regensburg, Dresden) sowie der Regionalliga (Dresden, Rostock) mit an die Saale. Hier ist er dem breiten Publikum bereits aus der Saison 2005/06 bestens bekannt, als der im tschechischen Ostrava geborene und mit einem deutschen Pass ausgestattete Stürmer bereits das Trikot der Saale Bulls in der Regionalliga trug und auf Anhieb zweitbester Scorer des ESC Halle 04 e.V. wurde. Die Bulls wünschen Petr eine verletzungsfreie Saison 2009/2010 und viel Erfolg mit den Bulls.
Am Samstag (05.09.) ist es endlich soweit – die Sommerpause hat ein Ende!! Ab 17 Uhr präsentieren sich die Saale Bulls ihren Anhängern erstmalig auf dem Eis, wenn es zum ersten Vorbereitungsspiel der Saison 2009/10 gegen Skare BK aus Schweden kommt. Am Vortag könnt Ihr unsere Jungs auch schon beim ersten öffentlichen Training begrüßen und bestaunen (16:30 Uhr).
Für all diejenigen, die nicht bis zum Wochenende warten können, bietet sich bereits am Freitag (04.09.) eine Möglichkeit, sich mit einigen Autogrammen einzudecken. Im Rahmen des an diesem Tag stattfindenden Moonlightshoppings wird sich der ESC Halle 04 e.V. ab 15 Uhr an mit einem eigenen Stand in der Händelgalerie präsentieren. Bis 18 Uhr besteht des Weiteren die Möglichkeit, sich einmal selbst im Tore schießen gegen einen unserer Nachwuchstorhüter zu versuchen. Um 19 Uhr leiten dann die Cheerleader der Saale Bulls mit einem Auftritt die Autogrammstunde mit einigen Kufencracks ein. So besteht u.a. die Möglichkeit, sich einen Namenszug von Norbert Pascha, Kai Schmitz oder auch Petr Hruby zu sichern.
Nach dem am Samstag hoffentlich mit einem Erfolgserlebnis die neue Spielzeit in Halle eingeleitet wurde, werden sich Halles Kufencracks am Sonntag (06.09.) weiterhin sportlich betätigen. Beim „8.Mitteldeutschen Marathon“ wird eine Abordnung der Saale Bulls, bestehend aus sieben Spielern, an den Start gehen, um am Schnupperlauf teilzunehmen. Doch auch beim Start des Halbmarathons wird der ESC Halle 04 e.V. mit einer speziellen Aktion auf sich aufmerksam machen. Allerdings wird der Spannung wegen nicht verraten, in welcher Art und Weise die Saale Bulls involviert sein werden. Nur so viel sei verraten: Es wird optisch ein Highlight werden, was man in dieser Art bestimmt noch nicht bei einem Laufwettbewerb gesehen hat, was allerdings des Öfteren sicherlich angebracht wäre!
Das Wochenende steht also ganz im Zeichen der Saale Bulls und wir würden uns sehr freuen, Sie bei dem einen oder anderen Event begrüßen zu dürfen!
Die Saale Bulls gewannen Ihr erstes Testspiel gegen die Schwedische Mannschaft Skare BK vor ca. 2000 Zuschauern mit 3:1. Jan Fadrny schoss die Bullen in der 3 Minute 1:0 in Führung. Bevor Adam Rundquist in der 22. Minute das 1:1 ins Netz schob. Jedrzej Kasperczyk und der Heimkehrer Matthias Schubert machten in der 43. und 58. Minute den ersten Sieg perfekt. Trainer Jiri Otoupalik der leider auf Martin Miklik und Arthur Gross verzichten musste, diese hatten sich im Kadaner Trainingslager am Fuß verletzt.
Zufrieden war er auch mit seinem Landsmann und Wunschspieler Tomas Burian. Der kämpferisch und körperlich sehr präsentiert war. Tomas selbst spiele zuletzt in der 1. Tschechischen Liega und hat sich gut in Halle eingelebt er selbst sagt Ihm gefällt Stadt und Verein.
In der 2. Drittelpause war die Wette wie viele Saale Bulls passen in einen Chrysler Grad Voyager??
Es passten genau 31 Young Saale Bulls in den Chrysler der Gewinner dieser Wette darf sich auf ein Wochenende auf ein Auto des Autohauses Fritz freuen. Herzlichen Glückwunsch!
Das nächste Testspiel ist am 11.09.2009 gegen den 3 liegisten EC Rote Teufel Bad Nauheim Anbully ist 20.00 Uhr
Concordia University Stingers kommen kurz vorm Jahreswechsel
Noch rechtzeitig vorm Jahreswechsel steigt in der EissportHalle in Halle (Saale) wieder ein Eishockeyevent der Extraklasse. Die CONCORDIA UNIVERSITY STINGERS aus Kanada gehen während ihrer Deutschlandtour auch in Halle aufs Eis und treten gegen die Saale Bulls an.
Das Team um Headcoach Kevin Figsby startet am 27.12 aus Dorval (Canada) und beginnt die Tournee in Rostock. Dort spielen sie am 29.12.09 gegen die Piranhas. Nur einen Tag später, am 30.12.09, gastieren die Ahornblätter bei ihrem einzigen Spiel in Mitteldeutschland in der halleschen EissportHalle.
Das Team der Stingers besteht ausschließlich aus Studenten, die sich für eine Laufbahn diesseits des großen Teichs empfehlen wollen. Bereits in den vergangenen Jahren gehörten Vergleiche auf internationalem Niveau zu den Highlights in der EissportHalle, so trat man bereits gegen Teams wie den SK Kadan (CZ)oder die Ontario Mustangs (CAN) an. Beim ersten Heimspiel der Saison lockte das schwedische Team Skare BK über 2.000 Besucher in die EissportHalle, die Begegnung mit den Cracks aus Kanada dürfte auf ähnlich hohen Zuschauerzuspruch treffen.