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LVZ 28.12.2009

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 28.12.2009 13:02
von Stephan • Chefchen | 18.645 Beiträge | 109717 Punkte

Lions bleiben in hitzigem Derby mit 3:1 Sieger

Riesenjubel in der ausverkauften Alte Messe Eisarena: 2566 Zuschauer feierten am gestrigen Abend frenetisch die Blue Lions Leipzig, die im Derby gegen die Saale Bulls Halle einen 3:1-Sieg (0:1, 2:0, 1:0) errangen. Damit behaupteten die Messestädter die Tabellenführung in der Eishockey-Regionalliga-Ost gegen ihren direkten Verfolger.

Die Partie stand von Beginn an unter besonderer Spannung, gipfelte der sportliche Vergleich beider Teams beim letzten Aufeinandertreffen in einer wüsten Prügelei. Und auch gestern schien es zunächst nur eine Frage der Zeit, wann es zum großen Knall kommt. Das war auch dem Unparteiischen Göran Noeller bewusst, der von Beginn an eine kompromisslose Linie fuhr und jedwedes Reklamieren im Ansatz unterband.

Den Lions schien die Linie zumindest im ersten Drittel abhanden gekommen. Denn im Grunde spielte hauptsächlich ein Team, und das waren die Gäste aus Halle. Die 1:0-Führung durch Benjamin Thiede war denn auch mehr als verdient und hätte auch höher ausfallen können. Die Hausherren hatten gleich zwei Mal eine fast zweiminütige doppelte Überzahl nicht genutzt.

Ab dem zweiten Drittel besserte sich das Leipziger Spiel. Die Kombinationen klappten flüssiger, wenn auch nach wie vor zahlreiche Fehlpässe gute Spielzüge unterbrachen. Die Gäste steckten nun mehr und mehr zurück und hatten ihrerseits Probleme mit der Chancenverwertung. „Vier mal Pfosten, drei Hundertprozentige und mehrfach doppelte Überzahl. Da muss mehr werden“, kritisierte Halles Coach Jiri Otoupalik denn auch.

Dafür langten seine Jungs dann 109 Sekunden vor Schluss so richtig hin. Jan Fadrny, der schon die gesamte Partie über vergeblich einen Adressaten für seine angestauten Emotionen gesucht hatte, fand nun Markus Witting. Beide gingen Duschen. Das galt auch für Petr Hruby, der sich für seinen Angriff auf Andreas Felsch extra von der Mannschaftsbank auf’s Eis „bemühte“. Wie immer ebenfalls kräftig dabei: Halles Kai Schmitz. Er kassierte ebenfalls eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Damit nicht genug: Gästeverteidiger Robert Hoffmann ließ sich nach Spielschluss noch zu einer Tätlichkeit gegen ein Mitglied des Kampfgerichts hinreißen. Jiri Otoupaliks Kommentar zu den Szenen: „Das ist Eishockey.“

Sein Gegenüber Zdenek Travnicek konterte: „Das war Frust.“ Der gebürtige Tscheche mit deutschem Pass lobte seine Mannschaft die ohne den gesperrten Lars Müller sowie die erkrankten Jens Müller und Semen Glusanok angetreten war. „Trotz des ersten Drittels haben sie nicht aufgegeben und immer weiter gemacht. Jeder hat gearbeitet. Ich bin stolz auf die Jungs.“


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