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MZ 11.09.2009

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 11.09.2009 08:30
von Stephan (gelöscht)
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Der Motorradfan aus Brünn ist ein Disziplinfanatiker

Trainer Jiri Otoupalik hat bei den Saale-Bulls seine Wunschspieler beisammen - Freitag Spiel gegen Bad Nauheim

Er ist wieder da, genau so, wie er sich vor fünf Monaten aus Halle verabschiedet hat. Jedes bekannte Gesicht begrüßt er mit einem freundschaftlichen Klaps auf die Schulter, geduldig beantwortet er jede Frage, fragt selbst neugierig nach dem "Wie geht's, wie steht's?". Alles mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht. Der nette Herr Jiri Otoupalik eben. Der 50 Jahre alte Eishockey-Trainer, der im Januar die Saale-Bulls in einer ihrer tiefsten Krisen übernommen und nach kurzer Eingewöhnungsphase eine erstaunliche Siegesserie hingelegt hatte, steht wieder auf dem Eis. Mit einer Mannschaft, die weitgehend nach seinen Wünschen zusammengestellt wurde und nach Leipzig als Favorit in die in vier Wochen beginnende Regionalliga-Saison geht.

Für dieses Ziel gibt der Tscheche, der mit einem unbefristeten Vertrag bei den Saale-Bulls ausgestattet ist, Vollgas. Dafür wird er sogar zum Disziplinfanatiker. "Wenn ich sage, um sechs beginnt das Training, dann fangen wir eben um sechs an und keine fünf Minuten später. Da dulde ich keine Ausreden", sagt Otoupalik ganz klar.

Disziplin, das hat Otoupalik seinen Saale-Bulls auch auf dem Eis beigebracht. Für unnötige Strafzeiten hat er kein Verständnis und auch nicht für Schlampigkeiten in der Abwehrarbeit. "Natürlich macht ein 8:5 den Zuschauern mehr Spaß. Aber als Trainer sehe ich zuerst, dass wir fünf Fehler gemacht haben. Und ich weiß, dass ich daran zu arbeiten habe."

Gearbeitet haben sie in der Saisonvorbereitung im Trainingslager in Tschechien - eine Woche lang mit täglich vier Einheiten. "Viele waren danach stehend K.o.", sagt Otoupalik und setzt zum typischen Lächeln an: "Natürlich habe ich gesehen, dass einigen in der Sommerpause das Trikot zu eng geworden war. Aber darauf kann ich keine Rücksicht nehmen." Der Lohn für die Schinderei war ein überraschend klares 3:1 im ersten Test gegen Skare. Ein Spiel, das Appetit auf den nächsten Test am Freitag um 20 Uhr gegen Bad Nauheim machte.

Otoupalik hat sich für das nächste halbe Jahr in seiner Neubauwohnung in Halle-Neustadt eingerichtet. In der letzten Saison war er dort noch als Strohwitwer, diesmal hat er seine Frau Eliska mitgebracht, für die er in den ersten Wochen den Stadtführer spielt: "Ich kenne ja inzwischen einiges in Halle, weiß, dass es auch hier gutes tschechisches Bier und unser Nationalgericht Gulasch mit Knödeln gibt."

Und wann schaltet Otoupalik mal vom Eishockey ab? "Am besten vorm Fernseher und bei Übertragungen von Motorradrennen. Ich bin nur sieben Kilometer von der Rennstrecke in Brünn entfernt groß geworden. Da bin ich richtig Fan", sagt Otoupalik.


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