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Geschichte seit 2004

in Saale Bulls 09.08.2009 01:45
von Stephan (gelöscht)
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Nach dem Ende der DDR wurde seit 1998 zunächst durch Aufbau Halle sowie den USV Halle der schnelle Kufensport in der Saalestadt betrieben. Aus beiden Vereinen wurde der ESC "Saale Teufel" Halle gegründet, der erstmals in der Saison 2001/02 als Vertreter des Sächsischen Eissportverbandes an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Süd teilnahm und von 2002/03 bis 2003/04 in der Regionalliga Ost spielte. Realisiert wurde der schnelle sportliche Erfolg vor allem durch ehemalige (Rekord-) Nationalspieler, junge Berliner Talente sowie Cracks aus den osteuropäischen Nachbarländern.

Gründung des ESC Halle 04

Der ESC Halle 04 "Saale Bulls" sowie der ESV Halle wurden im Jahr 2004 gegründet. Der Name des Eishockeyvereins besteht aus einer allgemeinen Vereinsbezeichnung ( ESC Halle 04) und dem Beinamen Saale Bulls. Der Beiname entsprang aus der Verbundenheit zur Stadt Halle (Saale) sowie dem kämpferischen Charakter des Sports (Bulls).

Saison 2004/2005

Von den insolventen Saale Teufeln wurden sämtliche Leistungsträger, inklusive des erfolgreichen Trainer Gespanns Stastny/ Liebetrau für die am 18.Mai 2004 gegründeten Saale Bulls verpflichtet und zudem die Kontingentstellen qualitativ höherwertig besetzt. So kehrte u.a. Topstürmer Milan Kubis nach seiner einjährigen Zwangspause (angeblicher Angriff auf einen Linienrichter) zurück an die Saale, vom Konkurrenten aus Leipzig wechselten der NHL erfahrene tschechische Defender Martin Maskarinec sowie Pavel Richter.

Der Ex Wilhelmshaver Laszlo Csata verstärkte die Bulls nur bis zum Jahreswechsel und wechselte zurück zum direkten Konkurrenten an den Jadebusen, nachdem er kurz zuvor mit den Bulls das Pokalfinale gegen sie verloren hatte. Petr Hnidek (Höchstadter EC), blieb zunächst nur für drei Spiele, ging zurück, um erneut vom Höchstadter EC enttäuscht zu werden und wechselte letztendlich bis zum Saisonende wieder an die Saale. Der ESC Halle 04 startete in der Regionalliga Ost und beendete die Vorrunde sehr erfolgreich mit dem Gewinn der Meisterschaft - in der anschließenden Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord mit den Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen kam der ESC Halle 04 hinter den Ratinger Ice Aliens auf Platz 2 und verpasste damit die sportliche Qualifikation für die Oberliga 2005/06.

Saison 2005/2006

Gestecktes Ziel in dieser Saison war der Aufstieg in die Oberliga, der aber nach einer bitteren Niederlage im Meisterschafts-Playoff-Halbfinale gegen den Rostocker EC nicht gelang. Mit der Saison ging auch die erfolgreiche Ära von Chef Coach Jaroslav Stastny an der Saale zu Ende. Der Tscheche wechselte nach Crimmitschau, um dort ein Engagement als Hauptamtlicher Nachwuchstrainer anzunehmen.

Am 19.08.2005 wurde bei einer Termintagung in Rostock der Modus für die Regionalligasaison 2005/06 ausgefertigt und einstimmig beschlossen. Dabei einigten sich die Vereinsvertreter abschließend auf folgenden Modus: Von September bis Dezember spielten alle 12 Teilnehmer in einer Einfachrunde die Platzierungen aus. Somit hatte jedes Team 11 Heimspiele und 11 Auswärtsspiele. Von Januar bis Anfang April spielten die ersten 8 eine Zwischenrunde (Meisterrunde) als Doppelrunde. Jedes der 8 Teams hatte also gegen jeden Gegner 2 Heim- und 2 Auswärtsspiele. Die Meisterrunde bestritten: Halle, Leipzig, Rostock, Erfurt, Braunlage, Timmendorf, Schönheide, Wedemark) Die besten 4 Teams der Zwischenrunde (Halle, Leipzig, Rostock, Braunlage) spielten anschließend Play-Offs im Best of Three Modus. Die Platzierten 9-12 nach der Vorrunde ermittelten ebenfalls in einer Doppelrunde die Absteiger in die Verbandsliga Nord-Ost.

Im 3.PlayOff Spiel, sicherten sich die Rostocker Piranhas im Duell mit den Blue Lions den Meistertitel und erlangten somit das Recht zum Aufstieg in die Oberliga, dass sie jedoch nicht wahrnahmen.

Saison 2006/2007

Die neue Saison startete für unser Team am 29.09.2006. Gespiel wurde mit 9 Mannschaften (Rostock, FASS Berlin, Preußen Berlin, Erfurt, Schönheide, SG Niesky/Weißwasser, Braunlage, Leipzig) in einer Dreifachrunde. Die letzte Runde wird separat als Pokalrunde gewertet und extra in einer Tabelle geführt. Den ersten drei Plätzen wird ein Preisgeld zur Verfügung gestellt.

Aufgrund dieser Strukturveränderungen war die Eishockeysaison 2006/2007 richtungsweisend für die weitere Entwicklung des Eishockeysports in Halle. Die Saale Bulls konnten die Regionalliga Saison als Viertplatzierter beenden und qualifizierten sich somit sportlich für den Aufstieg in die Oberliga. Nach einer umfassenden Prüfung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, stand einer Zulsassung durch die ESBG an der neustrukturierten, zweigleisigen Oberliga nichts mehr im Wege.

Saison 2007/2008

Für die Saale Bulls beginnt mit der neuen Saison auch der Start in eine neue Ära des Eishockeys in Sachsen-Anhalt. Erstmals spielt ein hallesches Team in Deutschlands dritthöchster Eishockeyspielklasse- der Oberliga. Der Sprung in den Profibereich wurde somit endgültig vollzogen und das Team um Chefcoach Ivan Horak darf sich im ab 14. September mit den etabliertenTraditionsmannschaften u.a. aus Bad Tölz, Dresden, Rosenheim, Hannover oder Füssen messen. Aber auch Teams die bereits vergangen Saison Gegner der Saale Bulls werden, schafften den Aufstieg.
Die stimmungsgeladenen Derbys gegen Leipzig oder das ewige Duell mit den Rostocker Piranhas- sie sind nur einige Höhepunkte der Saison 2007/08.

Deutschlands Eishockeyfachblatt Nummer 1- die EishockeyNews- schätzen das Team wie folgt ein:

Personalpolitik
Die Handschrift von Trainer Ivan Horak ist auf den ersten Blick zu erkennen. Die Mannschaft ist osteuropäisch geprägt.

Tor
Der nominell am schwächsten besetzte Mannschaftsteil. Smolka hat sich in Freiburg nicht durchsetzten können, hätte Schnelle das Zeug zur Nummer eins, wäre er wahrscheinlich in der 2. Bundesliga Back-up.

Abwehr
Auf die beiden Haudegen Weiss und Schertz ist Verlass. Dazu kommen mit Zatopek und Dvorak zwei Ausländer, die mit 29 Jahren im besten Alter sind. Sie alle werden dafür sorgen müssen, dass ihre Goalies nicht zu viel zu tun bekommen.

Angriff
Kasperczyk, Kimstatsch, Rusch- alles erfahrene deutsche Spieler, die für technisches anspruchsvolles Eishockey stehen. Dazu die Ausländer Vavroch, Miklik und „Legende“ Kubis- keine Frage , der Angriff ist das Sahnestück der Saale Bulls.

Trainer
Ivan Horak ist ein alter Fuchs und er hat den Vorteil, dass er mit einer Mannschaft arbeiten kann, die er selbst zusammengestellt hat.

Prognose
Vieles ist möglich. Mit ihrer Offensiv-stärke kann der Aufsteiger sicher auch das eine oder andere Spitzenteam überraschen. Wichtig ist, wie konstant gute Leistungen abgerufen werden können. Wie auch immer. Ein Play-off Platz sollte zumindest immer in Reichweite sein.

Saison 2008/2009

Durch die letztendliche Sicherung der Liga nach einer erfolgreichen Playdownrunde gegen den EHC Erfurt mit 4 Siegen in Folge, nimmt der ESC Halle 04 Kurs auf die Oberligasaison 2008/2009. Im Vordergrund für dieses Jahr stehen die Verjüngung des Kaders und die weitere Etablierung des ESC im sportlichen Geschehen des Eishockeyprofisports in Deutschland. Die Saison wird wie gewohnt im August mit Vorbereitungsspielen beginnen. Der Spielbetrieb beginnt dann voraussichtlich im September, mit einer Ligenkonstellation die noch abzuwarten bleibt.

Saison 2009/2010

Die Bulls beendeten die Oberligasaison 2008/2009 mit dem 12. Platz in der Gesamtwertung. Dabei wurden in der Nordstaffel der Oberliga 54 Spiele und in der Süd-Staffel, wegen höherer Anzahl von Mannschaften, 62 Spiele gespielt. Die Saison endete für den ESC mit einem grandiosen Lauf, bei dem die Bulls 10 von 12 Spielen in Folge gewinnen konnten.

Die Saison 2009/2010 und damit 6.Saison der Saale Bulls, soll unter planerischen und folgenden wirtschaftlichen Gesichtspunkten in der Regionalliga Ost bestritten werden. Unter einem schon lange notwendigen Strukturwandel des deutschen Eishockeys werden in den kommenden beiden Saisonen die Brücken zu einer Oberliga unter den Landesverbänden geschlagen. Dieser Wandel bringt Planungssicherheit und sichert damit die Vereine in Finanzierung und Strategie ab. Entstehen sollen solide Oberligen in Ost, Süd und West. Eine Teilnahme an der Oberliga unter der ESBG und deren Bedingungen kam für die Bulls und viele andere Vereine nicht mehr in Frage. Daher folgte der richtige Schritt in die Regionalliga Ost. Hier trifft man in 2009/2010 wieder auf alte Bekannte wie Niesky, F.A.S.S. Berlin oder Erfurt. Auch die Leipziger sind in der Regionalliga vertreten. Man kann sich also auf viele Derbys und eine Ostdeutsche Eishockeyliga freuen.


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