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#1

MZ, 29.05.2009

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 30.05.2009 20:13
von Susi #2 • Bones Freak :) | 5.658 Beiträge | 12758 Punkte

Zukunft der Eissporthalle ist weiter ungewiss

Oberbürgermeisterin Szabados zweifelt veranschlagte Sanierungskosten an

HALLE/MZ. Die Rettung der maroden, hoch verschuldeten Eissporthalle steht wieder auf der Kippe. Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados machte Mittwoch auf einer Pressekonferenz mit Landes-Innenminister Holger Hövelmann (beide SPD) deutlich, dass das bisherige Konzept der Stadt auch aus rechtlichen Gründen nicht umzusetzen sei. Hövelmann besichtigte Mittwoch während eines Halle-Besuchs die Arena. Szabados betonte zugleich, die Eissporthalle mit Hilfe des Landes erhalten zu wollen.

Nach dem bisherigen Konzept des Rathauses wollte die Stadt die Arena für maximal 427 000 Euro von der finanziell angeschlagenen Betreibergesellschaft zurückkaufen. Danach sollte die Eishalle für etwa 3,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm II saniert werden. Darüber war bereits wochenlang im Stadtrat debattiert worden.

Szabados erklärte nun Mittwoch, dass die Auflösung des Betreibervertrags mit der jetzigen Gesellschaft und die Übernahme der Verbindlichkeiten rechtlich nicht möglich sei. "Wir dürfen nicht mit kommunalem Geld Gläubiger bedienen", so die Rathauschefin. "Da mache ich mich strafbar", fügte sie hinzu. Die rechtlichen Bedenken zur Übernahme seien aber auch schon in der Vorlage für den Stadtrat geäußert worden.

Die Oberbürgermeisterin zweifelt auch die bisher veranschlagten Kosten für die Sanierung von 3,2 Millionen Euro an. Diese Summe sei zu hoch, meinte Szabados. Immerhin werde die große Sporthalle in dem Arena-Komplex nicht mehr benötigt und müsse deshalb auch nicht aufwändig saniert werden.

Bei der Rettung der einzigen Eisarena Sachsen-Anhalts sieht Szabados auch das Land in der Pflicht. Immerhin komme nur knapp die Hälfte der Nutzer aus der Stadt Halle. Hövelmann stellte aber klar, dass es "eine direkte finanzielle Unterstützung durch das Land nicht geben wird". Szabados sucht nun eine Lösung mit Hilfe des Landessportbundes, der für die Sportförderung in Sachsen-Anhalt zuständig sei. Sie will darüber auch Gespräche mit Sportministerin Gerlinde Kuppe (SPD) und mit der Spitze des Sportbundes führen. Es werde eine Lösung geben, so die Rathauschefin, die darüber nachdenkt, Eislaufen als Schulsport anzubieten.

Überrascht von der Entwicklung zeigte sich der Hallen-Betreiber Andreas Werkling. Ihm sei nicht gesagt worden, dass das bisherige Rettungskonzept vom Tisch sei. "Damit stünden wir ja wieder am Anfang", sagte Werkling der MZ. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könne er nicht sagen, wie es weitergehen soll.


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