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 Pressemeldungen über die Saale Bulls
Susi #2 Offline

Bones Freak :)
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22.02.2012 07:50
MZ 22.2.12 Zitat · antworten

Krone für den Last-Minute-Kauf




Saale-Bulls-Kapitän Benjamin Thiede stemmt den Meisterpokal in die Höhe. Am Freitag beginnt mit der Aufstiegsrunde der Saison-Höhepunkt.

HALLE (SAALE)/MZ. Die Saison begann holprig, am Ende verteidigten die Saale Bulls mit zwölf Punkten Vorsprung auf den Dauer-Rivalen aus Leipzig trotzdem deutlich den Meistertitel. Bevor am Freitag die Aufstiegsrunde in die zweite Bundesliga mit dem Heimspiel gegen Timmendorf beginnt, blickt die MZ noch einmal zurück. Denn die Auswertung der Saisonstatistiken für die Oberliga Ost sorgt durchaus für Überraschungen.


Die besten Torhüter


Robert Wolfermann und Lukas Steinhauer sind die besten Torhüter der Oberliga. Wolfermann hat in 15 Spielen nur 28 Gegentore, Steinhauer in 19 Spielen 38. Damit sind sie die einzigen Torhüter der Liga, die im Durchschnitt weniger als drei Tore pro Spiel bekamen. Die 39 Jahre alte Chemnitzer Torwart-Legende Roman Kondelik liegt mit einem Schnitt von 3,51 nur auf Platz fünf der Statistik. Auch diese Zahlen sind beeindruckend: Steinhauer hat 90,1 Prozent aller Schüsse, die auf sein Tor kamen, pariert. Wolfermann liegt bei 86,7. Wolfermann hat also durchaus das Zeug für die Nummer eins im Saale-Bulls-Tor, wenn Steinhauer im Sommer in die DEL nach München wechselt.

Übrigens kommt auch Jonas Langmann, der dritte Torwart der Saale Bulls, auf eine gute Quote. Er kam zwar nur für drei Spiele aus Hannover, hat aber nur fünf Gegentreffer bekommen und 88,4 Prozent aller Schüsse abgewehrt.

Die besten Verteidiger

In der Saisonstatistik der besten Oberliga-Verteidiger liegen Sebastian Greulich aus Niesky und Roy Hähnlein, der im vergangenen Jahr noch für die Saale Bulls auf dem Eis stand und jetzt für Schönheide spielt, vorn. Beide haben alle 32 Saisonspiele bestritten und dabei 37 beziehungsweise 35 Scorer-Punkte für Tore und Torvorbereitungen erhalten. Mit Jiri Polak folgt der beste Saale-Bulls-Verteidiger zwar erst auf Platz neun. Der im Dezember verpflichtete Tscheche hat allerdings auch nur 19 Spiele gemacht. Dabei kam er auf beachtliche 21 Punkte, davon zehn im Überzahl.

Ein weiteres Plus des Tschechen: Er musste nur für 18 Minuten auf die Strafbank. Kilian Glück und Nikolaus Meier liegen auf Platz neun und zehn der Oberliga-Statistik, fallen aber auch mit 63 und 75 Strafminuten auf. Tomas Burian hat in dieser Saison noch 16 Spiele für Halle gemacht. Dabei gelangen ihm zehn Scorer-Punkte. Der reine Zahlenvergleich bei ähnlichen Ausgangswerten spricht also deutlich für Polak.

Kanadische Allzweckwaffe

Der 36 Jahre alte Deutsch-Kanadier Troy Bigam wurde spät, aber noch rechtzeitig vor dem ersten Meisterschaftsspiel von den Saale Bulls verpflichtet. Vom ersten Spiel an war er mit seiner Routine und Torgefährlichkeit präsent und war dazu auch als Allzweckwaffe variabel einsetzbar. Zunächst im ersten Sturm mit Sebastian Lehmann und Florian Eichelkraut, dann in der zweiten Reihe mit Matthias Schubert und Alexander Zille. Mit 27 Toren führt er in der vereinsinternen Statistik knapp vor Lehmann (25). Es folgen Schubert (16) und Eichelkraut (14). Der erst Ende Dezember verpflichtete Ivan Kolozvary brachte es in 13 Spielen noch auf zwölf Tore. In der Scorerwertung ist Lehmann mit 57 Punkten klar vor Bigam (47) und Eichelkraut (44).

Der überragende Torjäger fehlt den Saale Bulls allerdings. In der Scorer-Statistik der Oberliga liegt Lehmann nur auf dem achten Platz. Die Erfurter Robert Vavroch ist da mit 74 Punkten noch von einer ganz anderen Qualität. Die Torschützen-Krone der Oberliga teilten sich mit jeweils 39 Toren Sean Fischer aus Erfurt und der Leipziger Tomas Vrba.

Die vor allem zu Saisonbeginn akuten Sturmprobleme der Saale Bulls werden auch dadurch dokumentiert, dass der Meister mit 144 Toren nur den drittbesten Wert in der Oberliga hat. Erfurt ist Spitzenreiter mit 155 Treffern, Fass Berlin mit 148 Toren auch noch besser. "Martin Miklik hat uns eben an allen Ecken und Enden gefehlt", sagt Trainer Jiri Otoupalik. Miklik kam in den letzten sechs Jahren für Halle auf die überragende Quote von 176 Toren in 181 Spielen. Im September hatte er sich im ersten Training die Achillessehne angerissen und fiel für die komplette Saison aus.

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"Ich weiß nicht was das bedeutet" :)

Dr. Temperence Brennen & Agent Seeley Booth!

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