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MZ 07.01.2012

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 07.01.2012 10:52
von Stephan • Chefchen | 18.630 Beiträge | 109642 Punkte

Nach zwei Minuten alles klar

Nach 105 Sekunden musste Patrick Fücker, der bedauernswerte, erst 19 Jahre alte Torwart aus Chemnitz zum ersten Mal hinter sich greifen. Kilian Glück hatte im Überzahlspiel für die Saale Bulls getroffen. Es war nur der Anfang für einen Tag, den der Torwart aus Chemnitz wohl als Albtraum in Erinnerung behalten wird. Den Bulls gelang vor 2 200 Zuschauern in der Volksbank-Arena so ziemlich alles, Chemnitz so gut wie nichts. 9:2 stand es nach 60 Minuten. Damit ist Halle neuer Tabellenführer der Oberliga, weil Erfurt zeitgleich in Leipzig 1:4 verlor.


Dazu gelang noch ein neuer Vereinsrekord mit 168 Minuten und 55 Sekunden ohne Gegentor. Der alte stammte mit 153 Minuten und 45 Sekunden aus der Saison 2005 / 06. Es hätten noch ein paar Minuten mehr sein können, denn eine der ganz wenigen Schlafeinheiten in der Abwehr beendete die Rekordjagd schon nach 25 Sekunden im letzten Drittel . Esbjörn Hofverberg, der koreanische Stürmer in Chemnitzer Diensten, konnte sich über sein Tor zum zwischenzeitlichen 1:7 dennoch kaum freuen. Auch nicht über die anschließende Auszeichnung als bester Spieler der Chemnitzer Mannschaft an diesem Tag.


Das erste Tor von Glück hatte natürlich noch eine Vorgeschichte,. Nach nur 47 Sekunden gab es die erste Strafzeit für Chemnitz und die Saale Bulls zeigten danach endlich einmal das, was fast die gesamte Saison über so schmerzlich und auffällig vermisst wurde: Ein ansehnliches Überzahlspiel. Einmal in Fahrt ließen die Saale Bulls dann nicht locker. In der achten Minute traf Kapitän Benjamin Thiede nach einem Traumpass von Jiri Polak zum 2:0, nur eine Minute später Matthias Schubert zum dritten Mal. Danach war die erste Auszeit für Chemnitz fällig, vor allem, weil ihr Torwart Trost brauchte.


Es half nicht viel. Für das vierte Tor sorgte nach 13 Minuten Alexander Zille, für das fünfte kurz vor der ersten Drittelpause der slowakische Neuzugang Ivan Kolozvary. Das muntere Toreschießen ging dann auch im zweiten Drittel mit Florian Eichelkraut und Sebastian Lehmann weiter. Nach dem ersten Chemnitzer Treffer waren dann zum zweiten Mal Schubert und Troy Bigam erfolgreich. Es folgten noch zwei kleine, verzeihbare Schönheitsfehler. Ein zweites Chemnitzer Tor von Tobias Rentzsch und das ausbleibende zehnte für die Saale Bulls. Den damit traditionell verbundenen Kasten Bier wollte wohl am freitäglichen Feiertag keiner bezahlen.


Zum Schluss konnte dann auch Patrick Fücker schon wieder halbwegs lachen. "Heute kam wirklich alles zusammen. Mindestens fünf Gegentreffer sind vom Innenpfosten ins Netz gesprungen. Was soll ich da machen?", sagte der Chemnitzer Torwart, der erst zum fünften Mal einsprang. "Die ersten vier Spiele hatte ich alle gewonnen und nun so eine Packung. Aber das ist auch keine Schande gegen eine so gute Mannschaft", so Fücker.


Recht hatte der Torwart. Die Saale Bulls knüpften nahtlos an die Leistung vom Derbysieg gegen Leipzig an. Am Sonntag folgt nun das Auswärtsspiel beim entthronten Tabellenführer in Erfurt.


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