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#1

MZ 19.12.11

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 19.12.2011 09:56
von Susi #2 • Bones Freak :) | 5.658 Beiträge | 12758 Punkte

Dutzendware und eine Sensation





Der Hallenser Sebastian Lehmann (2. von rechts) prüft Rostocks Torhüter Tobias John.

HALLE (SAALE)/MZ. Dem 8:0 am Freitag in Rostock folgte ein beschauliches 4:1 am vierten Advents-Sonntag im Rückspiel in der Volksbank-Arena. Das war also genau ein Dutzend Tore zum Warmschießen gegen die Rostocker, die ihren furchteinflößenden Kampfnamen Piranhas nur auf dem Trikot spazieren trugen. Die Saale Bulls haben damit ihre Pflichtaufgaben am Wochenende erfüllt und stehen zum dritten Mal in Folge im Ligapokal-Finale.
Das eigentlich Wichtige des Abends passierte aber 40 Kilometer entfernt in Leipzig. Dort setzten sich die Hannover Braves im zweiten Halbfinale mit 3:2 nach Penalty-Schießen gegen die Icefighters aus Leipzig durch. "Das klingt nach einer Sensation und ist wohl nur dadurch zu erklären, dass Leipzig drei Wochen lang wegen einer hartnäckigen Viruserkrankung kein Spiel mehr gemacht hat", sagte der staunende Andreas Werkling, sportlicher Leiter der Saale Bulls. Und Werkling konnte eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen: "Wir hatten uns schon auf zwei stimmungsvolle Finalspiele gegen Leipzig eingerichtet und natürlich mit einer ausverkauften Halle in unserem Heimspiel gerechnet." Ob sich die Hannover Braves als Ersatz- und Sensations-Finalgegner auch als Kassenmag-net erweisen, ist zumindest fraglich. Das Finale steht mit Hin- und Rückspiel am 13. und 15. Januar im Terminkalender.

Vor drei Jahren duellierten sich Rostock und Halle in der damals eingleisigen dritten Eishockey-Liga noch nahezu auf Augenhöhe, inzwischen klaffen die Niveauunterschiede zwischen den Oberliga-Staffeln Nord und Ost beängstigend weit auseinander. Nach dem deutlichen Erfolg vom Freitag war das Rückspiel am Sonntag zur reinen Pflichtaufgabe und zur besseren Trainingseinheit in der überschaubar besetzten Arena geworden. Trainer Jiri Otoupalik nutzte dann auch die Gelegenheit und gab einigen Ergänzungsspielern mehr Eiszeit als gewöhnlich. Artur Grass und Maximilian Merkle spielten in einer Reihe mit Kapitän Benjamin Thiede, und Arthur Lemmer durfte gegen Ende des Spiels in der ersten Reihe mit Sebastian Lehmann und Florian Eichelkraut ran.

Dann begann das Spiel gleich mit einer Schrecksekunde und einem Schönheitsfehler. Rostock ging schon nach 15 Sekunden in Führung. Die Saale Bulls waren da in Gedanken wohl noch nicht auf dem Eis und wurden auch im gesamten ersten Drittel nicht so recht wach. Alle vier Tore fielen dann in regelmäßigen Abständen im zweiten Drittel. Kilian Glück, Benjamin Thiede, Artur Grass und Sebastian Lehmann waren die Torschützen.

Im letzten Drittel wurde das Tor der Rostocker ebenso ständig wie ergebnislos belagert. Es blieb bei der Dutzendware in den beiden Halbfinal-Spielen.

Wesentlich stimmungsvoller und spannender versprechen die beiden nächsten Heimspiele der Saale Bulls in der Oberliga zu werden. Am Freitag kommen die Füchse aus Jonsdorf und am 30. Dezember die Icefighters aus Leipzig, die bis dahin hoffentlich wieder komplett bei Kräften sind.


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