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MZ 09.12.2011

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 09.12.2011 12:31
von Stephan • Chefchen | 18.630 Beiträge | 109642 Punkte

Premiere für «Flucki»

Arthur Lemmer, so viel steht fest, hat Model-Qualitäten. Er ließ sich nicht lange bitten und schlüpfte für den Fotografen der Mitteldeutschen Zeitung in das Kostüm des neuen Maskottchens der Saale Bulls und drehte damit ein paar Ehrenrunden über das Eis. Im Eiskunstlauf hätte es dafür glatt die Haltungsnote 6,0 gegeben. Das neue Maskottchen hat am Freitagabend seinen ersten öffentlichen Auftritt in der Volksbank-Arena. Natürlich nicht mit Arthur Lemmer, denn der wird als Spieler gebraucht gegen Schönheide. Wie gewohnt mit der Rücken-Nummer 91 und in einer Sturmreihe mit Matthias Schubert und Alexander Zille.

Das neue Maskottchen der Saale Bulls hört auf den Namen "Flucki". Die Fans haben sich in großer Mehrheit dafür entschieden. Und mit diesem Namen verbindet sich eine zutiefst menschliche und bewegende Geschichte. Denn "Flucki", das ist eine Würdigung für den vor einem Jahr verstorbenen Hans Flucke, der zuletzt den Fanshop geleitet hatte. "Ich bin sprachlos und überwältigt. Das muss ich erst einmal verdauen", sagt die Witwe Sigrid Flucke, die am Donnerstagnachmittag von der Namenstaufe für das Maskottchen erfuhr. "Eine Miniaturnachbildung steht jetzt bei mir auf dem Schreibtisch. Das ist ein ganz eigenartiges Gefühl."

Hans Flucke war fast 20 Jahre lang die treue Seele, ja fast schon das Gesicht der Eissporthalle. "Kurz nach der Wende musste er sich beruflich neu orientieren und hat dann bei uns als Objektleiter angefangen. Er wusste immer Rat, auch bei den scheinbar unmöglichsten Wünschen und Anliegen", erzählt Andreas Werkling, der in den 90er Jahren die Eissporthalle zu neuem Leben erweckt und entscheidenden Anteil an der Neugründung der Abteilungen Eishockey und Eiskunstlauf hatte. Hans Flucke war die ganzen Jahre über Tag und Nacht zu erreichen, denn er hatte seine Wohnung gleich in der Eissporthalle. Sigrid Flucke, Lehrerin von Beruf, wohnt noch immer dort. "Ich hätte nie erwartet, dass die Arbeit meines Mannes eine so nachhaltige Wirkung hat, dass sich noch so viele Menschen an ihn erinnern", sagt Sigrid Flucke. Und wiederholt sich: "Ich bin sprachlos."

Erstmals mit "Flucki" starten die Saale Bulls am Freitagabend in ein außergewöhnliches Wochenende mit gleich drei Spielen in nur 46 Stunden. Schönheide ist am Freitagabend der erste und am Sonntag der letzte Gegner. Durchaus kein Spiel wie jedes andere, denn im Tor der Wölfe steht Norbert Pascha, der zuvor drei Jahre lang zuverlässig und außergewöhnlich erfolgreich im Kasten der Saale Bulls war und entscheidenden Anteil an einem Meistertitel und zwei Pokalsiegen hatte. Dazwischen gibt es dann das Spiel in Niesky. Und das wird eine Reise in die Vergangenheit vor allem für Robert Wolfermann. Der Torwart wechselte im Sommer von Niesky an die Saale.

Schönheide und Niesky rangieren in der Oberliga auf den Plätzen sieben und sechs, auf dem Papier also durchaus lösbare Aufgaben. Drei Siege und neun Punkte - danach könnten die Saale Bulls erstmals in dieser Saison Tabellenführer sein. Das größte Hindernis sind wohl die ungewöhnlichen Reisestrapazen. Da kommt das neue Maskottchen "Flucki" als Unterstützung gerade recht.


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