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MZ 19.10.2011

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 20.10.2011 06:46
von Stephan • Chefchen | 18.630 Beiträge | 109642 Punkte

Aus Hello ist längst Servus geworden

Troy Bigam kommt aus Kelowna, einem kleinen, 10 000 Einwohner zählenden Ort in der kanadischen Provinz British Columbia. Dort spricht man astreines dialektfreies englisch, begrüßt sich wie selbstverständlich mit Hello. Bigam jedoch ist beim Servus angekommen. Weil sie sich alle so grüßen in der Kabine der Saale Bulls, weil das Trainer Jiri Otoupalik so eingeführt hat, als Mitbringsel aus seiner tschechischen Heimat. Auch dort ist dieser Gruß gebräuchlich.

Der 36 Jahre alte Deutsch-Kanadier Bigam, der fast akzentfrei deutsch spricht, ist also angekommen bei seinem neuen Verein. Mehr noch: Er ist in nur sechs Wochen zum von allen akzeptierten Führungsspieler geworden.

Drei Tore im Derby

Bigam tut den Saale Bulls gut. Nie wurde das deutlicher als am letzten Freitag. Da hat er mit seinen drei Toren das schon verloren geglaubte Derby gegen Leipzig noch aus dem Feuer gerissen. "Das war nicht allein mein Verdienst", wehrt Bigam ab. "Die jungen Spieler haben eine gute Energie gehabt." Er meinte damit Kampfgeist und Kondition, aber auch das Spielverständnis, das immer besser wurde, je länger die Partie dauerte. "Das ist ein Verdienst des Trainers Otoupalik. Seine Einheiten haben Zweitliga-Niveau. Die Jungen können froh sein, dass sie durch diese Schule gehen."

Bigam weiß, wovon er redet, er hat genügend Vergleichsmöglichkeiten. Er ist jetzt das 13. Jahr im deutschen Eishockey beschäftigt, war unter anderem schon in Bad Tölz, Dresden und Riessersee. Bigam sieht aber auch die Reserven, die sichtbaren Schwächen vor allem im Überzahl- und Unterzahlspiel. "Das braucht Zeit, bis das jeder im Schlaf beherrscht. Vor allem dann, wenn die Reihen ständig umgestellt werden müssen", sagt der Stürmer mit der Rückennummer 57.

Er verweist damit auf die noch mindestens vier Wochen lang verletzt fehlenden Stammspieler Martin Miklik, Florian Eichelkraut und Nikolaus Meier. Deshalb auch ist Bigam gefragt, als nahezu einziger verbliebener älterer Spieler. Er wird auch am Freitag im Heimspiel gegen Chemnitz wieder das Kommando übernehmen.

Frau arbeitet als Stewardess

Bigam tut das wie selbstverständlich und er kniet sich in seine Aufgabe hinein. "In Halle kenne ich bislang eigentlich nur die Eishalle. Abends versorge ich mich selbst in meiner kleinen Wohnung", sagt Bigam. Er verzichtet auch auf die sowieso stressigen Autofahrten in seine Wahlheimat Frankfurt am Main, wo er auch nur allein wäre. Seine Frau Daniela ist Stewardess und "immer irgendwo in der Welt unterwegs". Die beiden kennen diesen Lebensrhythmus seit Jahren, genießen dafür die Sommermonate in Troy Bigams Heimat. Dort wird aus dem Servus ganz schnell wieder Hello.


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