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Forum 26.09.2011

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 26.09.2011 16:56
von Stephan • Chefchen | 18.630 Beiträge | 109642 Punkte

Saale Bulls verlieren auch das Rückspiel gegen Bad Nauheim
Der MEC hat heute auch das zweite Duell gegen den Top-Favoriten der Oberliga West verloren. Am Ende stand ein 2:4 (0:3, 0:1, 2:0) aus Sicht der Bulls an der Anzeigetafel.

Das Spiel begann gleich wie die Feuerwehr. Nach nicht mal einer Minute hatte Kevin Lavallee die Riesenchance die Gastgeber in Führung zu schießen, doch Lukas Steinhauer konnte glänzend parieren. Aber auch die Bulls konnten sich Tormöglichkeiten herausspielen, meist jedoch ohne die letzte Konsequenz. Nach gut 5 Minuten zog der Nebel in das Colonel-Knight-Stadion ein, doch dieser konnte zum Glück gut bekämpft werden. Eine Minute später bekam der MEC erstmals eine Überzahl Situation zugesprochen. Trotz guter Fernschüsse konnte man keinen Profit erzielen. Was danach geschah war aber nicht zu erklären. Die Bulls sahen keinen Stich mehr und konnten den starken Nauheimern nichts entgegen setzen. Es war die Phase als die Mannschaft einen ansonsten möglichen Sieg verspielt hatte. Angefangen hatte es in der 8 Minuten mit einen tollen Tor von dem sehr auffälligen Kevin Lavallee als er mustergültig von Dylan Stanley angespielt wurde. Warum er aber so frei stand im Slot ist schon unerklärlich gewesen. Nach exakt 10 Minuten erhöhte Matthias Baldys zum 2:0 als er einen Abpraller von Steinhauer ausnutzen konnte. Gut 2 Minuten später nutzten die Gastgeber einen weiteren Abpraller aus um durch Tobias Schwab auf 3:0 davon zu ziehen. In dieser Phase musste man kurzzeitig Bangen, dass es nicht in einem Torfestival endet. Zu einfach machte es die Abwehr den Roten Teufeln und auch der zu dieser Zeit unsichere Steinhauer half dabei mit. Die gute Moral der Mannschaft bekam man aber danach zu sehen. Je mehr Zeit verging desto mehr konnten sich die Bulls zurück fighten ins Spiel. Nach einer erneuten guten Möglichkeit durch Weibler für den ECN kam der MEC in Person von Eichelkraut und Grass zu guten Einschussmöglichkeiten. Da diese aber nicht genutzt werden konnten, ging es mit einem auch in der Höhe verdienten 3:0 in die erste Pause.

Drittel 2 begann dagegen ganz anders. Die Bulls kamen aggressiv und viel spielfreudiger aus der Kabine. Dadurch ließen die Chancen auch nicht lange auf sich warten. Die beste Möglichkeit hatte Florian Eichelkraut als er mit einem herrlichen Drehschuss an dem starken Keller scheiterte. In der 25. Minute gab es erneut 2 Strafminuten gegen Bad Nauheim, es traf Dylan Stanley wegen Beinstellens. Die beste Möglichkeit hatte in dieser Überzahl Max Veltwisch als er fast das Gestochere vor dem Nauheimer Gehäuse ausnutzen konnte. Doch auch diese Möglichkeit wurde wie so viele andere vergeben. Kurz darauf kam es zur ersten Spieldauerstrafe des Spiels. Andreas Schmelcher musste wegen einem Kniecheck vorzeitig duschen gehen. In dieser Überzahl konnten die Gastgeber erneut einen Treffer erzielen. Auf Vorlage von Gare und Maaßen konnte Tobias Schwab mit einem guten Blueliner die Führung auf 4:0 ausbauen. Unhaltbar war der allerdings nicht. Wenig später durfte der nächste Bulle (Wunderlich) eine Strafe absitzen. Das man diese Unterzahl schadlos überstand war aber der Verdienst des fortan gut haltenden Steinhauer, der einen Wechselfehler seiner Vorderleute ausbaden konnte. Das Bulls-Lazarett (an den fehlenden Spielern hatte sich zum Freitag nix geändert) wurde am Ende des Drittels noch größer. Florian Eichelkraut musste wegen einer Verletzung an der Hand passen und vom Eis. Mit einem 4:0 ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel begann mit einem üblen Highlight was in einer Schlägerei endete. Alexander Zille bekam eine Matchstrafe für ein Check von Hinten. Das körperbetonte Spiel passte den Gastgebern überhaupt nicht. In der darauf folgenden Schlägerei war wie schon am Freitag Benjamin Thiede mit beteiligt, diesen Fight gewann er und so durfte er als Punktsieger auf die Strafbank. Die 12 angereisten Hallenser Fans waren sehr begeistert und feierten ihren Kapitän. Das Ende der Strafenflut war eine 3-minütige Überzahl für Bad Nauheim. Diese wurde kurz darauf aber wieder hinfällig als Tobias Schwab wegen Stockschlag 2 Minuten raus musste. Endlich wollte man sagen konnte der MEC eine Überzahl ausnutzen. Nach tollem Zuspiel von Sebastian Lehmann netzte in der Mitte Troy Bigam zum 1:4 ein. Bad Nauheim konnte sich somit ergänzen und war durch die konfuse Strafensituation wieder in Überzahl. Kurze Zeit später mussten die Bulls zwei weitere Strafen verkraften. Burian wegen Stockckeck und Bigam wegen hohem Stock durften auf die Strafbank. Somit saßen 3 Spieler gleichzeitig in der Kühlbox. Diese aber insgesamten 4 Minuten Powerplay konnte der ECN nicht verwerten. Die Bulls Defensive stand gut und kämpfte unermüdlich, dazu stand hinten Steinhauer seinen Mann. In den restlichen Minuten ließen es beide Teams etwas ruhiger angehen, die Roten Teufel waren sichtlich beeindruckt von dem robusten Auftreten der Bulls. Für Aufsehen sorgte in der 55. Minute ein Check von Hinten von Nauheims Nummer 9 Maaßen an Halles Nummer 9 Wunderlich. Auch dieses üble Foul wurde mit einer Spieldauerstrafe geahndet. Somit konnten die Saale Bulls die letzten Spielminuten sich in Überzahl üben und trafen auch noch mal. Karan Moallim nutzte eine der Chancen zum 2:4. Bis zum Schluss passierte daraufhin aber nichts mehr. Der Sieg geht am Ende aufgrund des ersten Drittels für Bad Nauheim in Ordnung, die Bulls bekamen leider zu spät Zugriff auf das Spiel.


Damit verlor der MEC beide Testspiele gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim. Trotzdem präsentierten sich die ersatzgeschwächten Bulls in guter Form. Was bis zur Zwischenrunde noch fehlt wurde dem Trainerteam aufschlussreich aufgezeigt und genau dazu sollten diese beiden Duelle dienen. Am kommenden Freitag startet der MEC Halle 04 in die Nord-Ost-Pokal Saison. Gegner sind die bestens bekannten Rostock Piranhas gegen die man ja letzte Woche schon im DEB-Pokal klar gewinnen konnte. Die Vorzeichen stehen also sehr gut, dass die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehren wird. Schließlich hat man seit der Auflösung der bundesweiten Oberliga 2009 kein einziges Spiel gegen die Piranhas verloren.


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