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MZ 22.07.2011

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 25.07.2011 07:38
von Stephan • Chefchen | 18.645 Beiträge | 109717 Punkte

Die Saale Bulls verlieren ihr Gesicht

Matthias Schubert genießt die eishockeyfreie Zeit, war im Urlaub und versichert, dass da "keine Pucks, keine Eishalle" in der Nähe waren. Und trotzdem: "Es juckt schon wieder in den Füßen. Ich freue mich auf die neue Saison." Schubert ist natürlich auf dem Laufenden, weiß, was bei seinen Saale Bulls passiert. Und er weiß, dass künftig ein vertrautes Gesicht fehlen wird. Der Kapitän Jedrzej Kasperczyk.

"Er ist für mich ein Eishockey-Held. Der hat alles erreicht, hat in der Deutschen Eishockey-Liga gespielt. Er ist mein Vorbild, sportlich und als Mensch mit seiner ruhigen, ausgeglichenen Art. Er ist mein Freund", sagt Schubert ohne lange nachzudenken. Und Schubert weiß auch, dass in der Kabine etwas fehlen wird: "Er war die absolute Respektperson, vor allem für die jüngeren Spieler. Er hat zwar nicht viel gesprochen. Aber er konnte auch richtig laut werden und jeder hat dann fast andächtig zugehört."

Mit Jedrzej Kasperczyk verlieren die Saale Bulls ihr Gesicht. Nach sechs Jahren wurde sein Vertrag nicht mehr verlängert. Das hatte in allererster Linie etwas mit seinem fortgeschrittenen Alter zu tun. Am 20. Mai wurde der gebürtige Pole 43 Jahre alt. "Es war eine der schwierigsten Aufgaben, die ich bislang bei den Saale Bulls zu lösen hatte", gibt Präsident Daniel Mischner zu. "Aber wir müssen auch an die Zukunft denken. Wir wollen wieder Meister und Pokalsieger werden und haben unverändert die zweite Bundesliga als Ziel. Dafür wollen wir die bestmögliche Mannschaft aufstellen. Die Entscheidung, diesen Weg ohne Kasperczyk zu gehen, fiel schwer."

Jedrzej Kasperczyk, den seine Fans als "Jay Jay" oder einfach nur "Kaspi" gefeiert haben, hat trotzdem noch keine Lust, ganz auf Eishockey verzichten. Er wird noch mindestens eine Saison bei den Icefighters in Leipzig dranhängen. Eine wegen der stets hitzigen mitteldeutschen Derbys auf den ersten Blick unpopuläre Entscheidung. "Wir haben ihm da selbstverständlich keine Steine in den Weg gelegt. Er genießt weiterhin größten Respekt und bekommt selbstverständlich eine lebenslange Freikarte für all unsere Heimspiele", sagt Mischner. Geplant ist auch, sein Trikot mit der Rücken-Nummer 7 unter das Hallendach zu ziehen. Das geht aber erst, wenn Kasperczyk seine Karriere endgültig beendet hat. In der Hall of Fame der Saale Bulls sind bislang Georgi Kimstatsch, Marco Blazyczek, Kevin und Normen Müller.

Noch ist nicht geklärt, wer neuer Kapitän bei den Saale Bulls wird. Es deutet vieles auf einen Neuzugang hin. Mischner: "Es soll wieder eine Respektperson, ein Spieler mit Erfahrung sein."


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