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Kreis-Anzeiger 05.03.2011

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 05.03.2011 09:20
von Stephan • Chefchen | 18.630 Beiträge | 109642 Punkte

Auftakt gegen Überraschungsteam

Rote Teufel treffen am Freitag in Endrunde auf Timmendorf

Henry Thom hat noch viele Freunde in Bad Nauheim aus seiner Zeit als Spieler des damaligen Zweitligisten EC Bad Nauheim. Beim mit Hochspannung erwarteten ersten Endrundenspiel mit Zielrichtung Aufstieg in die 2. Bundesliga werden ihn die EC-Fans am Freitagabend (19.30 Uhr) im Colonel-Knight-Stadion aber nur schwer wiedererkennen. Nicht, weil der einstige Klassestürmer und jetzige Trainer der „Beach boys“ vom ETC Timmendorfer Strand inzwischen 40 Jahre alt geworden ist, sondern weil seine Haarpracht einem Glatzkopf gewichen ist.

Den Grund erzählt der Sonyboy unserer Zeitung: „Ich habe den Timmendorfer Spielern versprochen, dass ich mir, wenn wir noch die Endrunde erreichen, eine Glatze schneiden lasse.“ Am Sonntagabend war es so weit, auf den letzten Drücker schaffte sein Verein ETC Timmendorf Strand noch den Aufsprung auf den Endrundenzug. „Das kann uns keiner mehr nehmen. Als ich im Winter das Team übernahm, standen wir im hinteren Mittelfeld. Und nun haben wir außer Rostock alle Teams hinter uns gelassen. Darunter so Topteams wie Braunlage, Hannover und Adendorf. Nun haben wir vor keinem mehr Angst. Auch nicht vor Topfavorit Duisburg als Westzweitem, erst recht nicht vor dem Dritten Bad Nauheim und auch nicht vor dem von vielen Experten auf Platz eins gewetteten Halle“, meint Thom.

Viel Selbstvertrauen also beim Nord-Vizemeister. Warum auch nicht? Man hat am Ostseestrand bereits mehr erreicht als jemals erträumt. Jetzt ist alles nur noch Zugabe. Das Team aus dem hohen Norden (Hin- und Rückfahrt rund 1400 Kilometer) gilt als sehr kampf- und abwehrstark. Nur 74 Gegentreffer in 27 Spielen, weniger als drei „Einschläge“ im Schnitt also für den Klassekeeper Matthias Rieck. Im Angriff gilt ein Verteidiger als stärkste Waffe. Der Kanadier Jeff Marone markierte 23 Volltreffer und steht sogar als Defensivspieler auf Platz sieben der Torjäger. Nur sein Stürmer Patrick Saggau (26 Tore) steht noch vor dem wohl stärksten Crack der Nordliga. Auch Krützfeld und Mo Meyer zählen zu den Leistungsträgern beim ersten EC-Gegner. EC-Coach Fred Carroll hat sich unter der Woche zusammen mit seinen Cracks ein Video des ECT angesehen und meint: „Ein ganz unangenehmer Gegner.“

Der zweite „neue“ Gegner - Duisburg ist bekannt aus der Westgruppe und der Angstgegner schlechthin für die „Roten Teufel“ - heißt Starbulls Halle. Der souveräne Ostmeister ist aber kein Unbekannter für die Hessen. Bis zur letzten Saison stand man sich noch regelmäßig in der eingleisigen Oberliga Deutschland gegenüber. Sage und schreibe 24 Punkte betrug der Vorsprung vor dem Vizemeister Chemnitz, eine „Welt“ im Eishockey. „Natürlich wäre mir Chemnitz lieber gewesen“, zollt Carroll dem ersten Auswärtsgegner am Sonntagabend großen Respekt. „Die sind zu Hause mit ihrem Hexenkessel eine absolute Macht. Die Fans sind wirklich der siebte Spieler.“

„Wir haben von den Experten die Favoritenrolle zugeordnet bekommen. Das ehrt uns zwar, erschwert aber auch unsere Aufgaben“, meint Halles Präsident Daniel Mischner. „Aber unser Team befindet sich derzeit in Hochform.“ Ausgerechnet der schon 42-jährige Jedrzej Kasperczyk ist zusammen mit Florian Eichelkraut der Topscorer der Gastgeber. Aber auch Martin Miklik steht unter den Topscorer der Ost-Liga. ESCH-Keeper Norbert Pascha ist laut Statistik der beste Keeper der Liga, hat nur 1,6 Treffer pro Partie im Schnitt kassiert. Und mit Sebastian Lehmann steht ein Ex-Nauheimer im Saale-Team - der Ex-EC-Angreifer markierte stolze 27 Volltreffer und steht auf Rang fünf der gesamten Liga. „In Halle muss sich jeder warm anziehen“, meint Lehmann. Wie wahr, in 16 Heimspielen gab man keinen einzigen Punkt ab.

Während die aktuelle Saison mit der Zwischenrunde und dem Kampf um den Bundesliga-Aufstieg in die heiße Phase geht, können die Verantwortlichen des EC Bad Nauheim bereits den ersten Neuzugang für die neue Saison präsentieren: Mit Daniel Ketter kehrt ein Eigengewächs aus Freiburg zurück zu den Roten Teufeln und wird unabhängig von der Ligenzugehörigkeit der Hessen die Abwehr der Spielzeit 2011/12 verstärken. Der kürzlich 26 Jahre alt gewordene Ketter spielte zuletzt fünf Jahre bei den Wölfen sowohl in der zweiten als auch in der Oberliga. Davor war der 1,87 Meter große und 93 Kilogramm schwere Verteidiger eine Saison bei den Eisbären Regensburg in der zweiten Bundesliga unter Vertrag.


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