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MZ vom 04.03.2011

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 04.03.2011 10:13
von Susi #2 • Bones Freak :) | 5.664 Beiträge | 12788 Punkte




Alexander Zille, Kilian Glück und Matthias Schubert (v. l.) bilden die dritte Sturmreihe beim Mitteldeutschen Eishockey-Club (MEC). (FOTO: ANDREAS LÖFFLER)

Halle (Saale)/MZ. Die drei haben die gute Laune gepachtet. Kunststück, sie stehen vor ihrer größten sportlichen Herausforderung. Und sie können sich richtig etwas darauf einbilden, was sie auf dem Weg in die am Freitag beginnende Aufstiegsrunde zur zweiten Eishockey-Bundesliga geleistet haben. Die Rede ist von Matthias Schubert, Alexander Zille und Kilian Glück, der mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren jüngsten Sturmreihe der Saale Bulls. Streng mathematisch ist das nur die dritte Reihe, rein sportlich aber genauso wertvoll wie jede andere auch. Kilian Glück war unbestritten der beste Spieler in den letzten beiden Monaten.

Das Trio ist also gut drauf. Alexander Zille trägt seit Tagen schon sein T-Shirt mit der Aufschrift "Meisterhaft genießen" spazieren. Kein Problem auch, die drei zum etwas aufwändigen Fototermin zu überreden. "Die zwei Kleinen klettern aufs Tor, ich stelle mich davor. Das passt schon", gibt Glück präzise Regieanweisungen. Dass durch diese Aktion das Training ein paar Minuten später beginnt, ist auch kein Problem. Trainer Jiri Otoupalik gibt seinen Segen, so unter dem Motto: Die wissen, was sie tun.

Es gibt ohnehin nicht mehr viel zu sagen zum Spiel am Freitag in Duisburg. Jeder weiß, worum es geht. "Wir haben eine tolle Saison gespielt, bis zum Schluss Vollgas gegeben. Mal sehen, wie weit das nun gegen Mannschaften von einem ganz anderen Kaliber reicht", macht sich Schubert zum Sprecher. Deshalb auch lässt er sich nicht zu einer Prognose hinreißen, wie groß die Aufstiegschance wirklich ist.

Auf jeden Fall aber ist für Schubert und Zille die Aufstiegsrunde Neuland. Glück hat das alles schon mal erlebt, er ist im April 2008 mit Dresden in die zweite Liga aufgestiegen. Und der gelernte Schreiner aus der fränkisch-tschechischen Grenzstadt Selb kennt aus eigener leidvoller Erfahrung das damit verbundene Problem. Ein auf den ersten Blick äußerst kurioses dazu. "Nach dem Aufstieg stand ich auf der Straße", sagt Glück. Er hatte sich selbst aus seinem Vertrag und dazu aus seinem vertrauten Umfeld herausgeschossen. Dresden verpflichtete neue, teure Ausländer und eine Reihe von Spielern mit Zweitligaerfahrung. Für Glück war kein Platz mehr, für ihn begann eine Tingeltour, um sich für neue Vereine interessant zu machen. Halle griff schließlich im Sommer 2008 zu.

Haben Schubert, Zille und Glück nun Angst, dass ihnen im Falle eines Aufstiegs Ähnliches auch in Halle passieren könnte? Schließlich würden im Falle eines Aufstiegs mindestens drei neue Ausländer kommen, drei Stammplätze wären also weg. "Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Da sind wir allesamt auch viel zu sehr Sportler. Da freut man sich über jedes Tor. Alles andere kommt dann später", sagt Schubert und fügt dann noch einen wichtigen Satz an: "Ich vertraue da auch der Fairness des Vereins." Und das zumindest sichert auch Andreas Werkling, der sportliche Leiter der Saale Bulls, zu. "Wir lassen niemanden im Regen stehen. Das sind wir uns und dem Image des Vereins einfach schuldig." Heißt: Im Ernstfall würde am Ende überzähligen Spielern auch bei der Suche nach einem neuen Verein helfen.

Schubert und Zille aber wollen auf gar keinen Fall weg aus Halle. Hier sind sie zu Hause, hier haben sie ihre berufliche Perspektive. Schubert als BWL-Student mit einer ausgeprägten Neigung für eine Tätigkeit im Sportmanagement. Zille als Paketauslieferer. Dazu haben beide ihre attraktiven Freundinnen hier in Halle. "Es hat doch auch etwas gutes, dass wir uns rechtzeitig um ein zweites Standbein neben dem Eishockey gekümmert haben", sagt Schubert. Es bleibt bei der guten Laune. Letzte Sätze: "Jetzt spielen wir Eishockey. So gut es geht." Die Reise ins Glück kann beginnen. Am Freitag in Duisburg.


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