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MZ 10.02.2011

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 11.02.2011 06:27
von Stephan • Chefchen | 18.630 Beiträge | 109642 Punkte

Feierlaune im rappelvollen Haus

Am Freitag ist wieder Derby-Zeit. Die Eissporthalle am Gimritzer Damm ist für das letzte Saisonspiel gegen die Icefighters Leipzig im Prinzip ausverkauft. Es gibt nur noch ein paar wenige Restkarten an der Abendkasse. Doch für Halles Saale-Bulls geht es diesmal nicht vorrangig um die Eishockey-Vorherrschaft in Mitteldeutschland, auch nicht um die Revanche für das immer noch schmerzende 5:7 vom 9. Januar in Leipzig, die bislang einzige Saison-Niederlage.
Am Freitag soll ausschließlich gefeiert werden, bis tief in die Nacht. Denn: Mit einem Sieg gegen Leipzig sind die Saale-Bulls Meister der Oberliga - sieben Spieltage vorzeitig - und würden so auch ihren sportlichen Stellenwert in der Stadt erhöhen. Zumindest an diesem Wochenende werden sie etwa doppelt so viele Zuschauer haben wie der HFC in seinem Heimspiel gegen Meuselwitz. Wetten, dass...? Auch Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados hat zugesagt, beim Eishockey-Derby dabei zu sein.

Die Saale-Bulls könnten sich danach eigentlich beruhigt zurücklehnen, hätten ihre beiden vorrangigen Saisonziele erreicht: Meisterschaft und Pokalsieg. Dann folgt noch die Zugabe der Aufstiegsrunde zur zweiten Liga - zunächst gegen Gegner aus der Nord- und Weststaffel. "Wir wollen nicht so tun, als wären wir da der Favorit. Denn das sind wir ganz bestimmt nicht. Aber wir sind vorbereitet, wenn wir am Ende tatsächlich als Erster durchs Ziel gehen würden", sagt Andreas Werkling, der sportliche Leiter der Saale-Bulls. Und er erhält prominentes Schulterklopfen. "Halle ist schon jetzt besser aufgestellt als manche Mannschaft in der zweiten Bundesliga. Dem Verein gehört die Zukunft." Marco Stichnoth hat das in dieser Woche gesagt und er weiß, wovon er redet. Er ist Manager beim amtierenden Deutschen Meister Hannover Scorpions. Doch auch Stichnoth mahnt vor übertriebenen Erwartungen: "Ihr seid zum ersten Mal in dieser Aufstiegsrunde dabei, das ist alles Neuland für euch. Da entscheidet die Tagesform, manchmal das Glück, im schlimmsten Falle auch der Schiedsrichter."

Stichnoth war in dieser Woche auf Einladung des Präsidiums der Saale-Bulls in Halle. Und er sicherte Hilfe auf dem steinigen Weg in die zweite Liga zu. "Zunächst haben wir ein Vorbereitungsspiel zwischen den Saale-Bulls und den Scorpions zum Beginn der neuen Saison in Halle vereinbart. Außerdem haben wir über Möglichkeiten einer langfristigen Kooperation zwischen beiden Vereinen gesprochen", sagt Stichnoth. Die angedachte Kooperation betrifft vor allem den Nachwuchs. Und damit haben Stichnoth und die Scorpions Erfahrung. Der Manager erzählt: "Sechs Jahre lang haben wir mit Bremerhaven in der zweiten Liga zusammengearbeitet und Spieler mit Förderlizenzen dorthin delegiert. Immerhin zehn DEL-taugliche Spieler wurden in dieser Zeit geformt. Auch Verteidiger Andy Reiss aus der Meister-Mannschaft ist diesen Weg gegangen." Marco Stichnoth ist 45 Jahre und war vor 15 Jahren ein ganz normaler Eishockey-Fan. Mit dem Klappfahrrad fuhr er er zu den Spielen des ESC Wedemark. Die hatten gerade den Aufstieg in die DEL geschafft und zum Team gehörte ein gewisser Jedrzej Kasperczyk, der heutige Bulls-Kapitän. "Ich erinnere mich noch, dass seine Frau Alexandra damals schwanger war. Ich habe dem Paar geholfen, wo ich konnte. Ich hatte noch einen Sportshop in Hannover, dort hat Alexandra ein paar Stunden am Tag gearbeitet." Aus Wedemark wurden die Hannover Scorpions. Stichnoth und Jedrzej, Alexandra und Tochter Olivia Kasperczyk sind sich später auch in Bremerhaven über den Weg gelaufen. "Ein Wiedersehen mit Kaspi, das ist ein zusätzlicher Grund, öfter nach Halle zu kommen", versprach Stichnoth. Saale-Bulls und die Scorpions, das werden interessante Begegnungen unterschiedlichster Art - nach der Meisterfeier.


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