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MZ 24.11.2010

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 24.11.2010 06:25
von Stephan • Chefchen | 18.645 Beiträge | 109717 Punkte

Paschas neuer Kollege kommt von den Dresdner Eislöwen

Einer der undankbarsten Jobs in einer Eishockey-Mannschaft ist ohne Zweifel der des Ersatz-Torwarts. Der trainiert zwar jeden Tag mit der Mannschaft mit, doch am Spieltag selbst sitzt er dann meistens doch nur auf der Bank. Schicksal eben. Murren ist nicht erwünscht, gute Laune umso mehr. So erging es seit 14 Monaten Erik Reukauf bei den Saale-Bulls.

Der 22 Jahre alte Berliner Junge stand in der letzten Saison insgesamt nur siebeneinhalb Stunden auf dem Eis. In den zehn Spielen der noch jungen Oberliga-Saison waren es genau 20 Minuten und 22 Sekunden. Sein Kollege Norbert Pascha ist als Nummer eins eben unantastbar. Daran hätte sich so schnell auch nichts geändert.

Nun hat sich für Reukauf plötzlich eine Tür geöffnet, die Chance zum Tapetenwechsel. Der Zweitligist Dresdner Eislöwen war auf der Suche nach einem neuen zweiten Mann hinter seinem 33 Jahre alten finnischen Stamm-Torhüter Pasi Häkkinen und fragte auch in Halle nach. Wegen Reukauf. "Wir haben nicht lange überlegt. Erik hat sich diese Chance verdient. Auch, weil er sich hier in Halle immer äußerst professionell verhalten hat", sagt Saale-Bulls Präsident Daniel Mischner. Und er stimmte dem Deal zu. Der läuft so ab: Reukauf wird die Woche über weiter in Halle trainieren und steht dann am Wochenende Dresden mit einem im Eishockey üblichen Zweitspielrecht zur Verfügung. Im Gegenzug kommt zu den Spielen der Saale-Bulls künftig Kai-Patrick aus Dresden angereist. Der ist 19 Jahre alt und in Augsburg geboren. In dieser Saison hat er 114 Minuten lang das Dresdner Tor in der zweiten Bundesliga gehütet.

Eine Personalie bei den Saale-Bulls hatte sich am Dienstag also in wenigen Minuten zur allgemeinen Zufriedenheit erledigt, eine andere sorgt mindestens bis zum Jahresende für tiefe Sorgenfalten. Am Dienstag hielt Martin Miklik das Untersuchungsergebnis seiner Knieverletzung in den Händen. Das Außenband ist angerissen, wahrscheinlich hat auch der Meniskus Schaden genommen. "Damit fällt er mindestens bis zum Jahresende aus. Das ist richtig schade, denn er war tatsächlich in der Form seines Lebens", sagt Mischner. Miklik ist damit noch den Verteidigern Kilian Glück und Roy Hähnlein bereits der dritte Spieler bei den Saale-Bulls, der für längere Zeit ausfällt.

Viel darf also nicht mehr passieren. Verteidiger Tomas Burian muss mangels Alternativen und trotz der Neuverpflichtung von Martin Cizek mit wechselnden Partnern praktisch durchspielen. Die Alternative wäre, auf die Schnelle noch ein, zwei Stürmer umzuschulen. "Doch dann bekommen wir auch bald keine drei Sturmreihen mehr zusammen", warnt Co-Trainer Uwe Liebetrau. Für das Pokalspiel gegen Rostock am Freitag (Beginn: 20 Uhr) sollte es trotzdem reichen.


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