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#1

MZ vom 18.03.2009

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 18.03.2009 13:18
von Susi #2 • Bones Freak :) | 5.664 Beiträge | 12788 Punkte

Rettungsversuch für Oberliga
Modell für Staffel mit zehn Mannschaften steht - Weitere Nachbarschafts-Derbys gegen Leipzig sind möglich







Rassige Szene aus der zu Ende gehenden Oberliga-Saison: Saale-Bulls-Stürmer Arthur Gross (Mitte) umspielt zwei Verteidiger aus Landsberg.




HALLE/MZ. Die gute Nachricht zuerst: Es soll auch in der kommenden Saison eine Nord-Staffel in einer zweigeteilten Eishockey-Oberliga (3. Liga) geben. Nach dem Gipfeltreffen der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) am Dienstag in Halle soll der Norden mit zehn Mannschaften die Spielzeit 2009 / 10 bestreiten. Garantiert sind 36 Saisonspiele plus Playoff- und Playdown-Runden.
Beteiligte Mannschaften in der neuen Oberliga sollen die sechs verbleibenden Teams der jetzigen Nord-Staffel aus Leipzig, Rostock, Bad Nauheim, Herne, Halle und die Eisbären Juniors Berlin sein. Die Hannover Indians als wahrscheinlicher Aufsteiger in die 2. Bundesliga sind bereits herausgerechnet. Hinzu kämen die drei Meister aus den Regionalligen - nach gegenwärtigem Tabellenstand Braunlage, Dortmund und Preußen Berlin. Die zehnte Mannschaft wäre DEL-Absteiger Duisburg, der einen Neuanfang in der 3. Liga plant. Die Vereine haben bis Ende März Bedenkzeit, diesem Modell zuzustimmen.

Zitterpartie um Leipzig

"36 Saisonspiele sind die unterste Grenze, um in dieser Liga wirtschaftlich bestehen zu können", ist Daniel Mischner, amtierender Präsident der Saale-Bulls, vorsichtig optimistisch. Denn die Gefahr ist Mischner bekannt: Sieht sich auch nur einer der zehn vorgesehenen Vereine außerstande, die Lizenzierungsbedingungen zu erfüllen, ist die Oberliga Nord mangels Masse Eishockey-Geschichte. "Es hat definitiv kein weiterer Regionalliga-Verein Interesse, in die 3. Liga aufzurücken. Überkreuzvergleiche gegen Süd-Mannschaften wird es nicht geben", sagt Oliver Seeliger als Geschäftsführer der ESBG. Die Zitterpartie um die zehnte Mannschaft dreht sich hauptsächlich um die insolventen Blue Lions Leipzig. Seeliger: "Leipzig hat die Möglichkeit, seine Unterlagen für die neue Oberliga-Saison einzureichen. Aber wir werden die Zahlen genau prüfen und Auflagen erteilen. Wir wollen uns gegen böse Überraschungen absichern." Sollte der Rettungsversuch für die Nord-Staffel scheitern, wäre dies definitiv auch das Ende für Drittliga-Eishockey in Halle. "Wir werden nicht in einer eingleisigen 3. Liga spielen, die ausschließlich mit Vereinen aus Bayern und Baden-Württemberg bestückt ist. Das ist finanziell nicht zu stemmen. Wenn es keine Spiele mit Derbycharakter mehr gibt, brechen uns auch die Zuschauereinnahmen weg", ist Mischner Realist. Spiele gegen Süd-Vereine wie Landsberg, Deggendorf oder Kaufbeuren wollten schon in der am Wochenende zu Ende gehenden Saison nur noch 300 Zuschauer sehen.

Alternative vierte Liga

Auch Rostock hat zu verstehen gegeben, dass eine Saison im Süden allein wegen der immensen Reisekosten außerhalb jeder Diskussion stehe. Die Konsequenz wäre, dass sich Halle und Rostock für den freiwilligen Abstieg in die vierte Liga entscheiden. Gegner wären wieder Fass Berlin, Erfurt, Schönheide, Jonsdorf, Niesky und Chemnitz.


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