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MZ 30.10.2010

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 30.10.2010 00:15
von Stephan • Chefchen | 18.645 Beiträge | 109717 Punkte

Mikliks Spätvorstellung

"Danke Jungs!" stand auf einem riesigen Plakat in der Fankurve der Saale-Bulls. Die 1 182 Zuschauer am Gimritzer Damm feierten den souveränen und nie gefährdeten 7:0-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Black Dragons Erfurt auf ihre Weise. Es war ein Klassenunterschied. Die mit Abstand beste Leistung dieser Drittliga-Serie überzeugte selbst Halles sonst so kritischen Trainer Jiri Otoupalik. Der hatte am Ende nichts zu meckern, erstmals in seiner nunmehr zweijährigen Amtszeit an der Saale. Er sagte: "Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet und schöne Tore geschossen. Endlich stand sie auch in der Abwehr sicher und brachte das zu Null über die 60 Minuten."
Dabei begann das Spiel mit 27-minütiger Verspätung, denn die Gäste hatten bei ihrer Anreise im Stau gestanden. Sofort hellwach zeigte sich Martin Miklik. Nach nur 49 Sekunden schoss der 38-Jährige die Saale-Bulls in Führung. Es war sein insgesamt 400. Scorerpunkt für Tore und Zuspiele.

Für eine kuriose Einlage sorgte in der vierten Minute der im Sommer verpflichtete Waldemar Detterer, der sich die erste Strafzeit für Halle einhandelte. Zunächst fuhr er auf die Gäste-Strafbank, musste danach entsprechend erst neu eingewiesen werden.

Der zweite Treffer für den ESC Halle fiel in der 13. Minute - als eine perfekte Leipziger Show: Florian Eichelkraut legte Sebastian Lehmann auf. Das dritte Tor ging dann wieder auf die Kappe von Miklik, der nach tollem Sololauf traf (15.). Danach wussten sich die Gäste aus Thüringen nur zu helfen, indem sie ihre erste Auszeit nahmen. Saale-Bulls-Präsident Daniel Mischner zeigte sich schon zu diesem Zeitpunkt auf der Tribüne begeistert vom ESC-Auftritt. Er sagte: "Je älter dieser Miklik ist, desto besser wird er. Hoffentlich spielt Martin noch viele Jahre für uns."

Als hätte er es gehört, legte eben jener Miklik in der 28. Minute seinen nächsten Treffer zum 4:0 nach - und das in Unterzahl, denn Alexander Zille drückte zu diesem Zeitpunkt (28.) gerade die Strafbank. Eichelkraut (29.) und Zille (30.) machten das halbe Dutzend voll. Bemerkenswert: Für Zille war es das erste Saisontor. "Mir sind heute gleich mehrere Felsbrocken vom Herzen gefallen. Das war heute mein mit Abstand bestes Saisonspiel", sagte der 26-Jährige, den in der Mannschaft alle nur "Vati" nennen. Als dann Eichelkraut gefoult wurde, nutzte dieser noch im zweiten Drittel eiskalt den folgenden Penalty zum 7:0 (32.) - dem Endstand. Im letzten Drittel nahmen die Saale-Bulls etwas das Tempo heraus, um Kräfte für das Spiel am Sonnabend ab 20 Uhr bei den noch ungeschlagenen Wild Boys aus Chemnitz zu sparen.

Logisch: Miklik wurde für seine beeindruckende Spätvorstellung zum Spieler des Tages gewählt.


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