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icefighters-leipzig.de, 25.10.10

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 26.10.2010 06:50
von Stephan • Chefchen | 18.645 Beiträge | 109717 Punkte

Icefighters unterliegen knapp im Stierkampf

Das Ergebnis nach dem ersten Derby der IceFighters gegen die Saale Bulls aus Halle hätte nach diesem Spiel auch andersrum aussehen können. So verloren die Hausherren nach dem späten Treffer durch Burian mit 5:6 gegen den Lokalrivalen. Die 1512 Zuschauer feierten ihr Team nach dem Abpfiff, ob der erneut beeindruckenden kämpferischen Leistung, trotzdem. Zum Matchwinner bei den IceFighters avancierte neben Doppeltorschütze Jan-Dominic Rutsatz vor allem Kevin Flather, der in seinem ersten Ligaspiel neben einer Vorlage selbst zwei Treffer verzeichnen konnte.

Für die IceFighters begann die Partie unter geänderten Vorzeichen. Trainer „Travo“ konnte erstmals den vollen Kader aufbieten. Der wurde bereits in der neunten Minute wieder reduziert. Arnold Skripka musste aufgrund eines Ellbogenchecks vorzeitig duschen. Lars Müller handelte sich gleichzeitig eine weitere Strafe ein und so musste die Heimmanschaft das erste Unterzahlspiel der Partie hinnehmen. Die Bulls wussten die Überzahl ihrerseits zu nutzen und gingen durch Wunderlich mit 0:1 in Führung. Fabian Hadamiks erfolgreicher Konter in Unterzahl zeigte aber, dass die Leipziger davon nicht sonderlich beeindruckt waren. 20 Sekunden Strafe standen noch auf der Uhr, da musste sich Adam Ondraschek erneut geschlagen geben und das 1:2 durch Rusch aus den Maschen fischen. Die verbleibende Spielzeit in diesem Drittel wirkte nikelig und zerfahren, so dass die Sirene zur ersten Pause wohl allen Akteuren zu Gute kam.

Aus der kamen dann zunächst die Gäste erfolgreicher, das Spiel entwickelte sich im Verlauf des Mitteldrittels zu einem packenden Kampf. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen. Halles Miklik konnte sich bei einem Break gegen zwei Leipziger durchsetzen und den Puck im Tor unterbringen. Kevin Flather verzauberte kurze Zeit später das Heimpublikum mit einem satten Schuss knapp hinter der blauen Linie, der seinen Weg ins Tor von Norbert Pascha fand. Ein weiterer Konter erhöhte die Führung für die Bulls erneut auf zwei Tore, ehe Detterer das 2:5 und damit den Spielstand zur zweiten Pause markierte.
Für die meisten Besucher war das Spiel zu diesem Zeitpunkt wohl entschieden. Zu stark schien der Kader der Gäste, als dass sie sich diese Führung noch einmal nehmen lassen würden…

Weit gefehlt, die IceFighters machten ihrem Namen ein weiteres Mal auf beeindruckende Weise alle Ehre und kämpften sich zurück in die Partie. Drei Minuten waren gespielt, als Jan-Dominik Rutsatz richtig stand. Einen Abpraller hebelte er an Pascha vorbei, der bereits auf den Schonern unten war. Nun war es an den Hausherren, ihre Qualitäten im Überzahlspiel zu demonstrieren. Kevin Flather kam dieser Aufforderung gerne nach und platzierte den Puck aus spitzem Winkel und kurzer Distanz hoch im Tor, während Leipzig zwei Spieler mehr auf dem Eis hatte. Jetzt schnürten die Hausherren die Saale Bulls in deren Drittel ein, der Ausgleich und damit eine kleine Sensation schien möglich! Tatsächlich gelang Rutsatz im Gedränge vor dem Hallenser Tor das 5:5, das frenetisch gefeiert wurde. Viele hofften ab diesem Zeitpunkt wohl auf mindestens einen Punkt gegen den Favoriten, der durch eine Verlängerung möglich werden würde. In diese Hoffnung hämmerte Thomas Burian seinen Schuss von der blauen Linie, der nur 120 Sekunden vor Ende der Partie hinter „Ondra“ in den Maschen zappelte.

Ein etwas glücklicher Sieg für die Mannschaft von Jiri Otoupalik! Der gab nach dem Spiel unumwunden zu, mit den drei Punkten mehr als zufrieden zu sein. „Dieses Derby gegen Leipzig ist und war nicht einfach, ich habe ein hartes Spiel erwartet und das haben wir auch bekommen. Leipzig wird im Verlauf der Saison noch stärker,“ zollte er den Icefighters Respekt. „Travo“ war vor allem vom Stolz auf sein Team erfüllt. „Das Team hat gearbeitet, gekämpft und Druck gemacht, ich bin stolz auf die Jungs,“ ließ er anschließend verlauten. Besonderen Dank richtete er auch an die Fans, die wieder einmal für einen tollen Eishockeyabend in Leipzig gesorgt haben und ihr Team nach dem Abpfiff zu einer extra Ehrenrunde aufs Eis holten.


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