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MZ 13.10,2010

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 13.10.2010 06:45
von Stephan • Chefchen | 18.630 Beiträge | 109642 Punkte

Freitag wird Vatis Feiertag

Vati ist mit Sicherheit der Ausgeschlafenste im Team der Saale-Bulls. Das liegt unter anderem daran, dass er seine beiden, letztlich wohl gleichberechtigten Broterwerbs-Quellen ausgezeichnet koordinieren kann. Früh um sechs hat er seinen Job als Paketzusteller beendet. Rund um den
Flughafen, ab und an auch das benachbarte Delitzsch, das ist sein Gebiet, dort kennt er sich aus. Danach folgt die in die frühen Morgenstunden verlagerte Nachtruhe, anschließend geht es in Richtung Eissporthalle zum täglichen Training. Ausgeschlafen, hellwach und mittlerweile fast unverzichtbar für Halles Eishockey-Mannschaft.

Alexander Zille wird am Freitag im Ligapokal-Heimspiel gegen Braunlage zum Rekordspieler mit 335 Einsätzen, ein Teil davon auch schon für den Vorgänger Saaleteufel. Und das mit erst 26 Jahren. Erstaunlich. "Das liegt eben daran, dass es von Anfang an hier in Halle gepasst hat. Hier habe ich viele Freunde gefunden, in der Eissporthalle und auch privat", sagt der gebürtige Dresdner mit dem unerhörbar breiten sächsischen Dialekt.

Zu den Freunden gehört Norbert Pascha, der Torhüter der Saale-Bulls, mit dem er in Dresden in fast allen Nachwuchsmannschaften gemeinsam gespielt hat. Zu den Freunden gehört auch Matthias Schubert, sein Partner im Sturm. "Es ist kein Zufall, dass wir uns auf dem Eis schon fast blind verstehen. Wir sind ja auch privat fast unzertrennlich." Der eine weiß also, was der andere im nächsten Moment macht. Vieles läuft also in voraussehbaren Bahnen. Fast mathematisch genau.

Das hat etwas mit Ordnung und Disziplin zu tun. Sachen, für die Zille in Halle berühmt ist. Auch sein Spitzname Vati hat damit zu tun. Den hat ihm einst Marco Blazyczek, ein Spieler noch aus der Ära der Saaleteufel, verpasst. "Weil bei mir immer alles so ordentlich aufgeräumt ist, alles penibel auf Kante liegt. Und weil ich im Notfall immer alles dabei habe", erzählt Zille. Die Eltern haben ihm diese Tugenden beigebracht, perfektioniert wurde das beim Bund, während seiner einjährigen Dienstzeit im längst nicht mehr existierenden Standort Lettin.

Vati und so viel Planbarkeit, das könnte die Gedanken auch ganz schnell in eine andere Richtung lenken: großväterliche Betulichkeit zum Beispiel. Es bleibt aber beim Gedankenspiel, denn sonst hätte Zille in all seinen bisherigen Spielen wohl kaum 86 Tore gemacht. Und wäre wohl auch kaum für beachtliche 280 Minuten auf der Strafbank gelandet. Vati Zille kann also auch richtig quicklebendig sein. "Wäre toll, wenn mir am Freitag auch mein erstes Saisontor gelingt", sagt er. Wetten, dass er auch dafür einen Plan hat...


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