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#1

Sächsische Zeitung, 11.10.10

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 11.10.2010 21:16
von Stephan • Chefchen | 18.640 Beiträge | 109692 Punkte

Die Saalebulls müssen nach einer 5:1-Führung in den letzten Minuten noch zittern. Zehn schwache Minuten kosten Punkte.

Zwar keine Punkte, aber neuen Respekt verschafft - so lautet das Kurzfazit der Nieskyer Tornados nach dem ersten Saisonspiel beim Ligafavoriten. In Halle trafen zwei Teams mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen aufeinander. Auf der einen Seite eine Profitruppe, die seit Wochen auf dem Eis trainiert und eine Vielzahl von Testspielen mit respektablen Ergebnissen absolviert hat, auf der anderen Seite die Nieskyer Amateurtruppe, die bisher wenig auf dem Eis trainiert hat (in Niesky gibt es erst Ende Oktober welches) und gerade einmal getestet hat. Die 2120 Zuschauer in Halle wollten zur Saisoneröffnung mit ihrer Mannschaft einen klaren Sieg feiern. Daraus wurde aber nichts. Nach dem ersten Drittel war es sogar relativ ruhig im Stadionrund. Die Nieskyer hatten ein Abwehrbollwerk aufgebaut, an dem sich die Saalebulls zunächst die Zähne ausbissen, trotz zweimaliger Überzahl. Die Nieskyer spielten diszipliniert, und im Tor zeigte Robert Wolfermann eine solide Leistung. Gegen Ende des Drittels befreiten sich die Nieskyer etwas, kamen auch zu ersten eigenen Chancen. Das 0:0 zur Drittelsirene war nicht unverdient.
Das zweite Drittel war das im Nachhinein entscheidende: Binnen zehn Minuten trafen die Hallenser vier Mal, nutzten dabei das jetzt in der Nieskyer Abwehr herrschende Chaos zu allerdings sehenswerten Toren. Beim 1:0 setzte sich Florian Eichelkraut auf Außen durch, umspielte auch Torwart Wolfermann und netzte ein. Beim zweiten Treffer schloss der Deutsch-Tscheche Martin Miklik unmittelbar vor dem Verteidiger ab, Wolfermann war die Sicht verdeckt. Die Nieskyer kamen nach einem schönen Spielzug mit Seitenwechsel und einem typischen Greulich-Hammer zum Anschlusstreffer. Aber die Freude währte nicht lange, eine Minute später erzielte Lehmann mit einer schönen Einzelleistung das 3:1. Der vierte Treffer für Halle fiel in doppelter Überzahl (von Nieskyer Seite schickte der kleinlich pfeifende Schiedsrichter Greulich, Leyva und Jankovych zugleich auf die Bank) durch einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie. Die Vorentscheidung schien gefallen, zumal der Ex-Weißwasseraner Benjamin Thiede mit einem allerdings nicht unhaltbaren Distanzschuss im Schlussdrittel das 5:1 erzielte. Die Nieskyer wollten aber eine Klatsche verhindern, kämpften weiter und kamen durch Richard Jandik (Direktabnahme nach einem Bully) und Andreas Brill (schön herausgespieltes Überzahltor) zum 3:5, gut fünf Minuten vor Schluss. Die Hallenser waren nervös geworden, nahmen sofort eine Auszeit, konnten aber weitere gefährliche Angriffe der nun alles riskierenden Nieskyer nicht verhindern. „Schade, wenn uns da das 4:5 gelungen wäre“, sinnierte Spielertrainer Jens Schwabe noch nach dem Spiel. So blieb es beim insgesamt verdienten Sieg des Favoriten, das befürchtete Schützenfest wurde es aber nicht. Am Wochenende geht es nach Chemnitz und Erfurt.


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