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MZ 09.10.2010

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 09.10.2010 08:35
von Stephan • Chefchen | 18.630 Beiträge | 109642 Punkte

Zehn Verwöhn-Minuten

Ein Eishockey-Spiel dauert 60 Minuten. Effektive Spielzeit. Manchmal kann man den Spielfilm aber getrost auch auf zehn Minuten am Stück reduzieren. Zehn Minuten zum Verwöhnen, die spielten die Saale-Bulls am Freitag zum Saisonauftakt der Oberliga gegen Niesky. Zwischen der 25. und 35. Minute war die Partie mit vier Zaubertoren entschieden. "Wir haben das erste Spiel gegen einen sehr guten Gegner gewonnen, das gibt Selbstvertrauen", war Trainer Jiri Otoupalik zufrieden mit dem 5:3-Endstand.
Strahlen konnte nach dem Spiel vor allem Roy Hähnlein. Der Verteidiger mit der Rückennummer 87 hatte mit zwei Vorlagen zu den ersten beiden Treffern entscheidend dazu beigetragen, das Eis zu brechen. Seine erste Auszeichnung zum Spieler des Tages war anschließend folgerichtig. "Ich bin jetzt seit zweieinhalb Jahren in Halle. Jetzt habe ich das Gefühl, hier richtig angekommen zu sein", freute sich Hähnlein. "Er ist tatsächlich jetzt in der ersten Reihe", bestätigte auch Otoupalik, dass er bei seinem Verteidiger eine grandiose Entwicklung ausgemacht hatte. In der aktuellen ersten Bulls-Reihe, das Prunkstück jedes Teams, spielt Hähnlein mit Burian, Kasperczyk, Eichelkraut und Lehmann. Und dieses Quintett konnte auch am Freitag phasenweise glänzen. Sie benötigte jedoch ihre Anlaufzeit.

Das erste Drittel war eine gleichwertige Angelegenheit, hochklassig fast für die dritte Liga. Was ausblieb, waren einzig die Tore. Florian Eichelkraut ärgerte sich nach zwei hundertprozentigen Chancen, die er in der 18. Minute ausließ, gewaltig. Dann war es in der 25. Minute nach einer Co-Produktion mit Hähnlein soweit. Die 2 121 Zuschauer in der Eissporthalle jubelten befreit. Nur eine Minute später erhöhte Martin Miklik nach Zuspiel wieder von Hähnlein und anschließendem Sololauf auf 2:0. Nach Nieskys Anschlusstreffer war es dann Sebastian Lehmann mit einem knallharten Schuss nach Zuspiel von Tomas Burian vorbehalten, das 3:0 zu erzielen. Tor Nummer vier, wiederum aus der Kategorie schön, war dann Jedrzej Kasperczyks genau in den Torwinkel gedrehter Schuss nach einem abgewehrten Schlagschuss von Burian.

Im letzten Drittel wurde dann viel probiert, doch die letzte Konsequenz bei den zahlreichen Kontern fehlte - auch beim sonst so zielsicheren Matthias Schubert. Benjamin Thiede erhöhte dann mit einem Gewaltschuss in der 48. Minute auf 5:1. Die beiden restlichen Niesky-Tore waren lediglich Ergebniskosmetik und ärgerten nur den Coach. "Wir haben Geduld beweisen müssen, das ist uns gelungen. So kann es weiter gehen", sagte Hähnlein und nahm die obligatorische Flasche Sekt strahlend mit in die Kabine. Wie die erste große Trophäe seiner Karriere.

Am Sonntag (16 Uhr) spielen die Saale-Bulls bei den Erfurt Black Dragons


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