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MZ 13.09.2010

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 13.09.2010 05:45
von Stephan • Chefchen | 18.645 Beiträge | 109717 Punkte

Pascha wird berühmt geschossen

Norbert Pascha muss eigentlich niemandem mehr etwas beweisen. Nun schon in der dritten Saison ist der 29 Jahre alte Dresdner trotz der Rückennummer 29 die unumstrittene Nummer eins im Tor der Saale-Bulls. Und trotzdem gehen seine Qualitäten oft unter, weil Halles Eishockey-Team zuletzt eben nur selten gegen gleichwertige oder höherklassige Gegner antreten musste. Pascha hat also oft geruhsame Abende verlebt.
So war also das Pokalspiel gegen den Zweitligisten Hannover Indians für Pascha von vornherein ein Feiertag, die Chance, berühmt geschossen zu werden. Pascha war es dann auch zu verdanken, dass er mit Glanzparaden in Serie dafür sorgte, dass die Niederlage mit 0:3 in erträglichen Grenzen blieb. Hannovers Trainer Bernhard Kaminski sprach hinterher sogar von einer "DEL-reifen Leistung".

"Ich habe gehalten, was ich konnte. Aber die Verteidiger haben auch toll mitgespielt", wehrte Pascha bescheiden ab. Gegen die Indians bestritt er sein 111. Spiel im Trikot der Saale-Bulls. Machtlos war er bei allen drei Gegentreffern, die dazu noch in recht ungünstigen Momenten fielen. Zum ersten Mal schlug es in der 17. Minute ein, gerade als Halles Kapitän Jedrzej Kasperczyk auf der Strafbank saß. Die beiden anderen fielen in der ersten Hälfte des zweiten Drittels, als die Indians wirklich mal einen Klassenunterschied erkennen ließen.

Halle hatte seine stärkste Phase ab der 36. Minute. Da rannten sie 90 Sekunden lang mit zwei Spielern in Überzahl an, stellten sich dabei aber reichlich unbeholfen an. "Wir sind ja erst seit zehn Tagen auf dem Eis. Wir sind noch nicht dazu gekommen, Überzahlsituationen zu trainieren", sagte Saale-Bulls-Stürmer Florian Eichelkraut später. Klang plausibel und entschuldigen musste er sich ohnehin nicht dafür, dass es zu keinem Tor reichte. Das Team hatte sich so teuer wie möglich verkauft und an diesem Tag viele neue Freunde gewonnen.

2 968 Zuschauer, davon fast tausend mit einem Sonderzug aus Hannover, waren an diesem Samstagnachmittag in der Eissporthalle und feierten das angekündigte Fest zwischen zwei befreundeten Eishockey-Vereinen. Halles Fans holten die Anhänger der gegnerischen Mannschaft vom Hauptbahnhof ab und liefen dann gemeinsam die 3,1 Kilometer bis zum Gimritzer Damm. Der Rest war eine einzige große Fan-Party.

Einen Tag später gab es dann das zweite Kräftemessen der Saale-Bulls mit einem Zweitligisten. Beim 3:5 gegen die Dresdner Eislöwen durften dann auch eigene Tore bejubelt werden. Martin Miklik traf zwei Mal, darunter zur 2:1-Führung zu Beginn des zweiten Drittels, dazu noch Matthias Schubert.

"Wir sind gerüstet, um unsere angepeilten Saisonziele mit dieser Mannschaft zu schaffen", zog Saale-Bulls-Trainer Jiri Otoupalik ein erstes zufriedenes Fazit nach den beiden Spielen vom Wochenende gegen hochkarätige Konkurrenz. Die Meisterschaft in der dritten Liga und der Pokalsieg sollten mit dieser Mannschaft tatsächlich machbar sein.

Diskussionsbedarf gibt es allerdings nach wie vor über die Zusammensetzung der Verteidigung. Und da gehen die Meinungen durchaus auseinander. "Die Mannschaft hat mit Jörg Pohling und Kai Schmitz zwei erfahrene Verteidiger verloren und dafür junge Leute verpflichtet. Das dauert seine Zeit, bis die eingespielt sind. Aber sie sollten diese Chance auch bekommen, mir ist nicht bange dabei", urteilte Torwart Norbert Pascha.

Die Tendenz des Präsidiums geht im Moment auch eher dahin, keine Neuverpflichtungen mehr zu tätigen und erst im Winter vor dem Beginn der Aufstiegsspiele in die zweite Bundesliga über die Besetzung der zweiten Ausländerposition nachzudenken.

Jiri Otoupalik dagegen wäre wohler, er hätte jetzt schon einen weiteren Hochkaräter für die Verteidigung im täglichen Training. Sein Argument: "Im Moment sind noch viele gute, auch bezahlbare Verteidiger auf dem Markt. Im Dezember wird die Suche wesentlich schwieriger."


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