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#1

Mz vom 13.07.2010

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 14.07.2010 15:18
von Susi #2 • Bones Freak :) | 5.658 Beiträge | 12758 Punkte

HALLE/MZ. Sie kommen gleich im Doppelpack daher. Der Stein mit dem Lehmann, der Lehmann mit dem Stein. Ganz oder gar nicht, schon fast unzertrennlich. Sieben gemeinsame Monate bei den Blue Lions in Leipzig haben Sebastian Lehmann und Gregor Stein zusammengeschweißt, der immer wieder bange und meist doch vergebliche Blick auf den Kontoauszug, ob wie durch ein Wunder vielleicht doch mal ein Teil des lange ausstehenden Gehalts dort angelandet ist.

Menschlich zusammengeschweißt natürlich. Sie spielen die harten Männer der harten Mannschaftssportart Eishockey. Wenn sie übereinander reden, sprechen sie vom Chaoten nebenan, und meinen das doch höchst respektvoll. Und sie haben sportliche eine Menge gemeinsam bewegt. Obwohl sie eine Saison lang praktisch für lau spielten, wurden sie überlegen Meister in der Regionalliga Ost und haben ihre Fans in Leipzig immer wieder aufs neue unterhalten.

"Die Insolvenz der Blue Lions, das war die verrückteste Zeit meines Lebens", sagte Sebastian Lehmann und schüttelt dabei noch immer ungläubig den Kopf. Lehmann ist nach Stein der zweite Neuzugang der Saale-Bulls. Der zweite, der den Weg vom einstigen Erz-Rivalen aus Leipzig an die Saale fand.

"Wir haben schon relativ zeitig in der letzten Rückrunde ein Vertragsangebot aus Halle bekommen. Offenkundig hat es den Spähern imponiert, wie wir uns allen Widrigkeiten zum Trotz verkauft haben", sagt Lehmann. Er redet unbewusst, aber charakteristisch in der Wir-Form. "Wir wollten uns eine Situation wie in Leipzig nicht noch einmal antun. Deshalb haben wir uns erst einmal gründlich in Halle umgeschaut, in der Eissporthalle und sogar mal bei einem Heimspiel der Saale-Bulls. Anonym natürlich."

Was Lehmann gesehen und gehört hat, das hat überzeugt. Der Vertragsunterschrift für die kommende Saison stand nichts mehr im Wege. "Ich spiele im Sturm, aber ich stelle keine Ansprüche. Ich spiele dort, wo der Trainer mich hinstellt", sagt der 25-Jährige, dessen Eishockey-Vita viel Ähnlichkeit mit einer Reise über Deutschlands Landkarte hat. Von Salzgitter ging es nach Wolfsburg, dann weiter zu den Hannover Indians, dann nach Bad Nauheim, Rosenheim, Crimmitschau und Leipzig. Unzählige Male hat er dabei in den verschiedensten Trikots gegen die Saale-Bulls gespielt. "Das erste Mal vermutlich in der Saison 2002 / 03 mit den Salzgitter Phantoms."

Klar, dass sich Lehmann nach einer so langen Zeit des Nomadenlebens mit dem Koffer als wichtigstem Gepäckstück auch nach einem Stück Heimat sehnt. Halle könnte dieser Platz werden. Deshalb nutzt er die Eishockey-Sommerferien auch, um sich hier nach einer Wohnung umzusehen. Natürlich mit dem vier Jahre jüngeren Gregor Stein im Schlepptau.

"Aber wir suchen natürlich jeder für uns allein eine Wohnung. Es reicht, wenn wir ab September wieder eine Kabine in der Eissporthalle teilen müssen." Bis September will Lehmann in Halle komplett eingerichtet sein, komplett vor allem in seiner geliebten Küche, mit all den scharfen Sachen, die er so mag und die er so gern zubereitet. Und er kann tatsächlich kochen. Das hat er bei einem Praxistest nachgewiesen. Im Ramada-Hotel durfte er eine Soljanka unter den strengen Augen des Küchen-Chefs zubereiten. "Brauchbar", lautete das Urteil von Thomas Wagner, der Lehmann für den Foto-Termin nicht nur mit der allgegenwärtigen Kochmütze, sondern sogar noch mit einem roten Halstuch ausstattete. "Das gilt unter uns Köchen als Zeichen für Talent. Das bekommt nicht jeder", sagte Wagner.

Eines ist sicher: Mit Lehmann wird es bei den Saale-Bulls nicht langweilig werden. Denn der kann nicht nur kochen, der versteht sich auch mit jeder Art von Computerspielen, und vor allem im Pokern, was schon fast zielsicher zu seinem Lieblingsreiseziel Las Vegas und die Suche nach einem Spielcasino in Halle führt.

Hinter diesen extravaganten Hobbys jetzt den Luftikus, den Abenteurer, zu vermuten, wäre trotzdem völlig falsch. "Ich spiele nur um kleine Beträge, zum Spaß an der Freude. So dicke habe ich es schließlich nun auch wieder nicht", sagt Lehmann. Souverän und überzeugend klingt das, im Stile des seriösen Arbeiters, der er all die langen Jahre auf dem Eis immer war. Und dieses Erfolgsrezept will er auch bei Saale-Bulls einbringen. Gemeinsam mit seinem unzertrennlichen Partner Gregor Stein.


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