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ESC Halle 04 e.V. 11.01.2010

in Pressemeldungen über die Saale Bulls 11.01.2010 18:12
von Stephan • Chefchen | 18.643 Beiträge | 109707 Punkte

Derby-Niederlage gegen Leipzig – Es hat nicht sollen sein!

Der ESC Halle 04 e.V. verlor am Freitag sein Punktspiel gegen die Blue Lions aus Leipzig mit 2:4. Damit endete zugleich eine seit 23 Heimspielen andauernde Serie, in der die Saale Bulls immer mindestens einen Punkt holten. Die Serie begann im Januar 2009 mit einem Sieg gegen die Leipziger und wurde nun ein Jahr später auch durch die Lions beendet.

Dabei sah es vor allem im ersten Drittel danach aus, als ob die Hausherren die letzte 2:3n.P.-Heim-Niederlage gegen die Messestädter vergessen machen wollen. Die Bulls waren die druckvollere und spielbestimmendere Mannschaft, doch konnte keine der erspielten Chancen in einen Torerfolg umgemünzt werden. Und so kam, was kommen musste: In eigener Unterzahl konnte Leipzigs Patrik Schmid in der 15.Spielminute in einer Eins-gegen-Eins-Situation den Puck zwischen den Schonern von Torwart Pascha zur 1:0- Führung der Gäste schieben.

Unmittelbar nach Beginn des zweiten Drittels konnten die Bulls dann den durch Matthias Schubert erzielten Ausgleichstreffer bejubeln. Der zu diesem Zeitpunkt längst überfälliger Treffer sollte dem Team Selbstvertrauen geben – doch das Gegenteil war leider der Fall. Auf einmal schien die ganze Ordnung verloren gegangen zu sein und man musste die vermeintliche Führung durch die Löwen hinnehmen – doch der gut agierende Referee Fuchs verweigerte dem Treffer die Anerkennung. Davon völlig unberührt spielten die Leipziger ihren Stil weiter und konnten dann in der 30.Minute erneut durch Patrik Schmid mit 2:1 in Führung gehen.

Die Bulls hatten in Drittel zwei den Leipzigern kaum etwas entgegenzusetzen und mussten dann fast schon zwangsläufig einen weiteren Treffer hinnehmen: In der 36.Spielminute erhöhte Sebastian Lehmann zum 3:1, nachdem Goalie Pascha auf den Rücken liegend den Puck leider selbst hinter die Torlinie beförderte.

In der 43.Spielminute keimte dann noch einmal in der EissportHalle auf, als Kapitän Kasperczyk im Powerplay auf 2:3 verkürzen konnte. Doch leider riefen die Bulls nicht ihr gesamtes Leistungspotential ab, und konnten den Ausgleich nicht erkämpfen. In der 52.Spielminute dann der endgültige K.O. für die Bulls, als Norbert Pascha hinter seinem Kasten fährt, um den Puck zu stoppen. Doch der Puck rollte weiter, wurde vors Bulls-Tor gepasst und Daniel Bartell musste nur noch zum 4:2 einnetzen.

Die Auszeit von Bulls-Coach Otoupalik in der 57.Spielminute schien zu fruchten, konnte doch fünf Sekunden später direkt nach dem Bully-Gewinn der vermeintliche Anschlusstreffer durch Kasperczyk erzielt werden. Doch auch dieser Treffer wurde nicht anerkannt, da er mit (zu) hohem Stock erzielt wurde – eine vertretbare Entscheidung. Doch dies war der Weckruf für die Mannschaft, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Ab diesem Moment kämpften die Bulls um jeden Puck und es war zu spüren, dass sie sich nicht aufgegeben haben – doch leider reichen drei Minuten „Hundert Prozent“ nicht aus. Somit stand nach sechzig Minuten eine verdiente 2:4-Niederlage auf der Stadionuhr.

Und auch der sonst so souveräne Norbert Pascha erwies sich nicht als der gewünschte Rückhalt in einem Derby gegen die Messestädter. Man muss ohne eine Entschuldigung für sportliches allerdings hoch anerkennen, dass Pascha mit einer auf Grund eines vereiterten Fingers aufgeschnittenen Hand spielte. Der Anblick in der 2.Drittelpause beim Ausziehen des Handschuhes war nicht sehenswert. Der Torwarthandschuh war voller Blut. Norbert hat versucht nach allen Kräften den Rückhalt zu bieten. Es hat nicht sollen sein! Alexander Zille und Matthias Schubert stachen an diesem Abend aus dem Team hervor - Letztgenannter wurde demzufolge auch zum besten Spieler auf hallescher Seite gewählt.

In bereits vier Wochen (05.02.) besteht erneut die Chance, sich gegen die Blue Lions zu präsentieren und den Zuschauern zu beweisen, dass doch mehr gegen die Messestädter möglich ist. Doch zuvor müssen die Bulls am nächsten Freitag (15.01., 20 Uhr) gegen die Tornados vom ELV Niesky antreten - und dann werden hoffentlich wieder drei Punkte eingefahren.


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